MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Cal Crutchlow fordert mehr Respekt vor Pedrosa

Von Sharleena Wirsing
Cal Crutchlow

Cal Crutchlow

Johann Zarco wird für 2019 bereits als Nachfolger von Dani Pedrosa bei Repsol-Honda gehandelt. LCR-Honda-Pilot Cal Crutchlow betont: «Wir müssen in dieser Situation respektvoll sein.»

Wie SPEEDWEEK.com berichtete, ist Johann Zarco ein heißer Kandidat als Nachfolger von Dani Pedrosa bei Repsol-Honda. Würde sich LCR-Honda-Pilot Cal Crutchlow übergangen fühlen, sollte Zarco den Platz im Werksteam erhalten? «Hm. Ich weiß es nicht. Zuerst einmal müssen wir in dieser Situation respektvoll sein. Wir sprechen hier über Dani Pedrosas Job. Ich weiß nicht, wie es die Menschen, die darüber spekulieren und schreiben, finden würden, wenn es dabei um ihren Job ginge», gibt Crutchlow zu bedenken.

«Bisher wurde nichts besprochen. Ich fahre für LCR-Honda, mein Job ist es, für sie so schnell und konkurrenzfähig wie möglich zu sein. Wir fahren für uns, die Sponsoren und ich auch für mich selbst. Ich sah einen Artikel darüber, dass ich Pedrosas Platz einnehmen will. Ich strebe aber im Moment nur nach guten Resultaten für das LCR-Team. Bisher wurde das nie erwähnt, ich habe das auch nie kommentiert. Ich sprach nur über Johann. Wenn er den Platz erhält, denke ich nicht, dass diese Maschine so gut zu seinem Stil passt wie sein bisheriges Bike. Das ist meine Meinung, zu der ich auch stehe. Ich denke, wir sollten in dieser Situation Respekt zeigen. Dani ist ein fantastischer Fahrer und fährt für dieses Team schon sehr lange gute Resultate ein. Wir werden weiter so intensiv wie möglich arbeiten. Dann sehen wir, was passiert», fuhr der Brite fort.

Crutchlow sprach auch über das bevorstehende Rennwochenende in Argentinien. Nach Platz 4 in Katar hofft der LCR-Honda-Pilot in Termas de Rio Hondo wie 2017 auf einen Podestplatz. «Wir haben als Team und Honda als Hersteller einen guten Job gemacht, denn in den letzten Jahren war das für Honda eine schwierige Strecke. Im Winter haben sie aber sehr gut gearbeitet, wir sind viel konkurrenzfähiger. Ich fühlte mich gut mit dem Bike und den Reifen. Mir gelang es, mit der Spitzengruppe mitzuhalten. Es war aber sehr schade, dass ich am Ende nicht um einen Podestplatz kämpfen konnte. Die Strecke in Argentinien mag ich, obwohl ich im ersten Jahr hier nicht antreten konnte. Meine Hand war verletzt. Doch danach erzielte ich einige gute Resultate. Das hat aber keinen besonderen Grund. Die Atmosphäre ist immer sehr gut hier, viele Fahrer sind auf dieser Piste stark. Ich denke, dass an diesem Wochenende wieder zehn Fahrer eine Chance auf einen Podestplatz haben.»

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