MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Kevin Schwantz: «MotoGP ist derzeit sehr interessant»

Von Frank Aday
Im Rahmen des «European GSX-R Meeting» in Zolder sprachen GP-Legende Kevin Schwantz und MotoGP-Pilot Alex Rins über die Entwicklung des Suzuki-Projekts in der Königsklasse.

Nicht nur GP-Legende Kevin Schwantz war beim «European GSX-R Meeting» in Zolder als Special Guest vor Ort dabei. Auch der aktuelle MotoGP-Pilot und Suzuki-Werksfahrer Alex Rins kam am Sonntag nach Zolder. Bei dieser Gelegenheit sprachen sie über die Entwicklung von Suzuki in der MotoGP-Klasse.

Zuvor gaben Schwantz und Rins eine Autogrammstunde und drehten eine Paraderunde mit den anwesenden GSX-R-Fahrern. «Die MotoGP-Klasse ist im Moment sehr interessant für mich», sagt der 500-ccm-Weltmeister von 1993. «Viele der Hersteller können an der Spitze mitmischen. Suzuki hat bereits bewiesen, dass sie mit Iannone und Rins um Podestplätze kämpfen können. Zudem verbessern sie sich immer weiter. Das müssen sie beibehalten, denn Honda und Yamaha werden immer sehr starke Gegner sein.»

«Es ist sehr schön, Suzuki da vorne an der Spitze zu sehen», betont Schwantz. «Márquez schaffte es in Assen erst zum Schluss, etwas von den Gegnern wegzuziehen. Die MotoGP-Rennen sind im Moment sehr gut.»

Die Zeit vor dem Deutschland-GP auf dem Sachsenring von 13. bis 15. Juli nutzte Rins, um der europäischen GSX-R Community einen Besuch abzustatten. Rins hatte sich nach seinem Podestplatz in Assen spontan als Besucher angekündigt. «Man merkt, dass in Japan wirklich intensiv gearbeitet wird, um Siege in der MotoGP-Klasse erreichen zu können. Sie haben uns für diese Saison ein konkurrenzfähiges Motorrad bereitgestellt. Mit dieser Maschine können wir es regelmäßig auf das Podest schaffen.»

2,2 sec trennten Rins am Ende des spektakulären MotoGP-Rennens in Assen von Sieger Marc Márquez. «Auf der letzten Runde habe ich Maverick geschnappt. Ich war voller Adrenalin und wurde Zweiter. Das war unglaublich», schwärmte Rins.

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