MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Der große Bluff: Johann Zarco am Freitag nur 18.

Von Kay Hettich
Johann Zarco weiß, dass er jederzeit schnellere Rundenzeiten fahren kann

Johann Zarco weiß, dass er jederzeit schnellere Rundenzeiten fahren kann

Am Freitag gibt es noch keine WM-Punkte, das weiß auch Tech3-Pilot Johann Zarco. Beim Sachsenring-GP wurde der WM-Vierte in den Trainings zwar nur 18., für das Rennen ist der Yamaha-Pilot aber umso zuversichtlicher.

Am Freitag qualifizierten sich mehrere Piloten ungewohnt weit hinten. Superstar Valentino Rossi wurde nur 17., der grandiose Johann Zarco landete sogar nur auf Platz 18. Doch Zarco verzichtete am ersten Trainingstag der MotoGP auf dem Sachsenring auf eine schnelle Runde mit einem neuen Hinterreifen.

«Ich denke das war ein guter Tag. Wir sind gemütlich ins erste Training gestartet, die Rundenzeiten waren dennoch zunächst sehr ansprechend. Aber der Medium-Hinterreifen hat dann rapide nachgelassen und am Ende der Session war ich total langsam – aber ich war nicht der einzige, dem es so erging. Vor allem auf der linken Flanke war der Reifen am Ende», erzählte Zarco. «Im zweiten Training sind mir dann 1.21 min gelungen. Ich wollte weiter meine Rennpace verbessern und habe bewusst auf einen neuen Reifen verzichtet. Deshalb habe ich mit einem Soft-Reifen die Session zu Ende gefahren, und der hat dann ausgezeichnet funktioniert. Wenn ich am Samstag einen neuen Reifen verwende, werde ich den Rundenrekord anpeilen.»

In seiner Rookie-Saison 2017 war der Sachsenring eines der schwereren Rennwochenenden für Zarco. «Da tat mir hier auf der linken Seite alles weh – Arme, Beine, einfach alles», erinnerte sich der 27-Jährige aus Cannes. «Heute spürte ich davon gar nichts, das Bike lässt also viel einfacher fahren und das wird mir auch im Rennen helfen. Dass wir schon 1.21,8 min mit gebrauchten Reifen fahren können, ist ein gutes Zeichen.»

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