MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jack Miller (P18): «Kleiner Fehler, grosse Wirkung»

Von Waldemar Da Rin
Jack Miller

Jack Miller

Pramac-Ducati-Star Jack Miller musste in Misano eine bittere Pille schlucken. Der Australier stürzte in der 14. Kurve der vierten Rennrunde und musste sich deshalb letztlich mit dem 18. Platz begnügen.

Obwohl Jack Miller den 13. Saisonlauf der MotoGP in Misano aus der ersten Startreihe hatte in Angriff nehmen dürfen, musste er sich letztlich mit dem enttäuschenden 18. Platz begnügen. Denn bereits in der vierten Runde stürzte der Pramac-Ducati-Pilot, der sich trotz Crash noch als Achtzehnter mit mehr als 50 Sekunden Rückstand auf Sieger Andrea Dovizioso über die Ziellinie kämpfte.

Doch die Probleme begannen schon vor dem Sturz, wie Miller hinterher berichtete: «Ich verlor beim Beschleunigen auf der Gegengeraden und aus der sechsten Kurve heraus sehr viel Zeit», klagte der Australier, und schilderte: «Ich versuchte, mit den Spitzenreitern mitzuhalten, doch dann bog ich in der 14. Kurve ein und verlor die Kontrolle über die Front. Wir haben wohl den Vorderreifen speziell mit viel Sprit an Bord zu hart gefordert.»

Und Miller gestand: «Ich bin wirklich sehr enttäuscht, denn ein sehr kleiner Fehler hatte eine grosse Wirkung. Er kostete mich ein super Wochenende.» Gleichzeitig machte sich der aktuelle WM-Dreizehnte Mut: «Wir müssen nun nach vorne blicken und die positiven Aspekte mitnehmen. Meine Pace war ziemlich gut und ich hätte sie die ganze Renndistanz halten können. Wir haben gezeigt, dass wir viel Potenzial haben, nur haben wir es am Ende nicht ganz hinbekommen.»

«Jetzt steht mit Aragón ein Rennen auf dem Programm, bei dem es gut für uns laufen sollte. Denn wir haben dort getestet und dabei fühlte ich mich ziemlich stark auf dem Motorrad», fuhr Miller fort. «Mein Bike war eigentlich das ganze Wochenende hindurch ganz gut, nun müssen wir nur noch bei der Beschleunigung zulegen, dann sind wir bei der Musik.»

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