MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Pol Espargaró (KTM/3.) wertete den Sturz als Zeichen

Von Isabella Wiesinger
KTM-Pilot Pol Espargaró beendete ein erfolgreiches Wochenende auf Rang 3 und feierte den ersten Podestplatz seiner MotoGP-Karriere und den ersten für KTM in der Königsklasse.

Pol Espargaró vom Red Bull KTM Factory Racing Team erlebte am Renn-Sonntag in Valencia einen der wichtigsten Tage seiner Karriere. Er sicherte sich seinen ersten Podestplatz in der Königsklasse, der gleichzeitig der erste Podestplatz aller Zeiten in der MotoGP-WM für das KTM-Team ist. Und all das, obwohl er im ersten Rennen des Tages, ehe dieses abgebrochen und später erneut gestartet wurde, gestürzt war.

«Der heutige Tag war unglaublich», freute sich Espargaró, nachdem er von der dritten Stufe des Podiums hinuntergestiegen war. «Ich habe mich während des ganzen Wochenendes stark gefühlt, obwohl es meistens geregnet hat. Ich war immer in den Top-8, was mir Selbstvertrauen fürs Rennen gegeben hat. Im Rennen bin ich gut gestartet, obwohl ich wegen der Gischt nicht viel gesehen habe. Aber mein Speed war gut und ich konnte gegen Marquez kämpfen. Ich habe gesehen, dass er Probleme mit dem Hinterreifen hatte. Ich habe erkannt, dass ich es wagen konnte, ein Überholmanöver zu starten.»

Doch dann wurde das Wetter auch dem KTM-Piloten zum Verhängnis. «Ich hatte einen Highsider, von dem ich nicht weiß, wie er passieren konnte. Ich habe fast nichts gesehen», erklärte Espargaro. «Zum Glück konnte ich das Motorrad wieder aufstellen. Als ich dann die rote Fahne gesehen habe, dachte ich mir: Das ist ein Zeichen! Das ist eine Chance, die du nutzen musst!»

«Im zweiten Rennen hatte ich neue Reifen. Vielleicht hätte ich mit dem Medium-Vorderreifen fahren sollen, weil ich danach Mühe beim Bremsen hatte. Das hatte ich im ersten Rennen nicht», überlegte der Spanier. «Valentino war unglaublich schnell, ich habe mit Dani Pedrosa gekämpft... Und dann das Rennen als Dritter zu beenden, ist unglaublich. Vor allem nach der schwierigen Saison, die wir hatten. Ich möchte mich bei meinem Team und bei meiner Frau bedanken, dass sie mir das ganze Jahr über beigestanden sind.»

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