MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Alex Rins (Suzuki/4.): «Wütend unter dem Helm»

Von Waldemar Da Rin
Dovizioso vor Rins und Márquez: So sah es beim Katar-GP lange Zeit aus

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Alex Rins (Suzuki) ging beim ersten MotoGP-Rennes des Jahres mehrmals in Führung, am Ende musste er sich aber mit Platz 4 begnügen. «Ich glaube, ich hatte das Potential für den Sieg», meinte er.

Alex Rins war beim Katar-GP nur von Startplatz 10 losgefahren, er arbeitete sich aber schnell nach vorne und übernahm zur Hälfte des Rennes gleich mehrmals die Führung – allerdings kam Andrea Dovizioso (Ducati) auf der Geraden immer wieder am Suzuki-Werksfahrer vorbei. Am Ende wurde es Platz 4, nur 0,137 sec trennten ihn von seinem sechsten MotoGP-Podestplatz.

«Ich war frustriert, weil ich glaube, dass ich das Potential hatte, das Rennen zu gewinnen. Aber manchmal passiert das. Wir haben Stärken und Schwächen, zum Beispiel auf den Geraden. Wir haben einen sehr guten Kurvenspeed, Ducati hat eine guten Speed. Das ist das Leben. Ich bin sehr glücklich, ich beschwere mich nicht. Aber wir wussten vor dem Start, dass diese Strecke für uns hart sein würde. Das Wichtige ist, dass wir eine unglaubliche Pace hatten und viele Fahrer überholt haben. Ich habe dabei viel gelernt», fasste Rins zusammen.

«Ich habe Rins jedes Mal gestoppt, weil er zu früh schneller sein wollte. Keiner kann über das ganze Rennen pushen mit dem Hinterreifen», hatte Dovizioso in der Pressekonferenz erklärt. Die Strategie des späteren Siegers gefiel Rins natürlich weniger.

«Unter dem Helm war ich richtig wütend, weil ich eine gute Rennpace hatte, wie die anderen. Was die Reifen angeht, habe ich das Rennen mit einer guten Performance beendet. Wie sie gesagt haben, sie haben mit mir gespielt auf der Geraden. Aber es ist, wie es ist. Nun geht es nach Argentinien, wo es sicher anders sein wird.»

Noch ein anderes Vorkommnis störte den Spanier: «Was ich gesehen habe, ist, dass Crutchlow und Dovi bei gelber Flagge überholt haben. Ich glaube, Márquez hat es auch gesehen. Aber was soll's, wir sind auf Platz 4 gelandet und ich bin sehr glücklich.»

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