MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jorge Lorenzo (12./Honda): «Das ist kein Drama»

Von Kay Hettich
Jorge Lorenzo

Jorge Lorenzo

Im Qualifying in Las Termas wurde Jorge Lorenzo die schnellste Rundenzeit gestrichen, der Honda-Pilot wird als Zwölfter in das Rennen starten. Regen könnte für den dreifachen MotoGP-Weltmeister von Vorteil sein.

Nach Platz 21 am Freitag ging es für Jorge Lorenzo im dritten Training in 1:39,190 min deutlich nach vorne: Platz 8 und damit die direkte Qualifikation für das Q2. In den wärmeren Bedingungen der 15-minütigen Session kam der Repsol Honda-Pilot aber nur auf eine 1:39,520 min und erreichte für das Rennen am Sonntag den zwölften Startplatz.

«Das freie Training lief gut, wir haben sogar die Abstimmung noch etwas besser hinbekommen. Der Asphalt hatte mehr Grip und ich habe einen ordentlich Job erledigt», berichtete der Mallorquiner. «Bis zum Qualifying wurde es aber leider immer wärmer. Wir mussten das Set-up anpassen und das gute Gefühl am Kurveneingang war nicht mehr dasselbe. Ich habe nur einen kleinen Fehler gemacht und wurde in der Kurve etwas herausgetragen. Dadurch kam ich in den grünen Bereich der Strecke, das kostete mich eine Position. Das ändert meine Ausgangslage nicht all zu sehr, es ist kein Drama.»

Dennoch hat Lorenzo Fortschritte gemacht. «Durch die höheren Temperaturen war die Front weniger stabil und ich fühlte mich auch in den Kurven nicht besonders komfortabel. Dennoch lief es besser als am Freitag», hielt der 31-Jährige fest. «Im Qualifying fehlte einfach etwas, aber das liegt nur an der fehlenden Erfahrungen mit der Honda bei diesen Bedingungen.»

Für Sonntag ist in Las Termas Regen vorhergesagt, das könnte die Kräfteverhältnisse kräftig durcheinanderwirbeln. «Sollte es regnen, kommt es auf das Gefühl an. Ist es gut, werde ich auch etwas riskieren und mein bestes geben», grübelte Lorenzo. «Fühle ich mich nicht wohl, gehe ich besser keine großen Risiken ein. Dann ist es besser, keinen weiteren Sturz zu riskieren.»

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