MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Johann Zarco (KTM): «Versuche neue Türen zu öffnen»

Von Gerraint Thompson
Johann Zarco

Johann Zarco

Um 0,415 sec war KTM-Werksfahrer Johann Zarco zu langsam, um es beim MotoGP-Event in Barcelona ins Qualifying 2 zu schaffen. «Ich will an die Spitze, bislang ist mir das nicht gelungen», sagt der Franzose.

Pol Espargaro war als Zwölfter im Qualifying einmal mehr der schnellste KTM-Pilot, auf Polesetter Fabio Quartararo (Petronas Yamaha) büßte der Spanier 0,941 sec ein. Teamkollege Johann Zarco muss das Rennen am Sonntag (Start 14 Uhr, live auf ServusTV) von Startplatz 18 in Angriff nehmen.

«Am Samstagmorgen probierte ich zwei verschiedene Motorräder, konnte meine Zeit vom Freitag aber nicht verbessern», erzählte Zarco. «Die anderen waren schnell, es war schwierig, mich zu verbessern. Ich war nicht schnell genug um dorthin zu kommen, wo ich gerne wäre. Aber ich konnte dem Team einige wertvolle Informationen liefern und die Zeit im Qualifying besser nützen als bisher. Das ist besser als nichts. Ich bin motiviert und gebe auch nicht auf, wenn ich weit hinten liege. Ich muss akzeptieren, dass meine Zeit noch nicht gekommen ist.»

Hatte dein Sturz am Freitag Auswirkungen auf dein Gefühl für das Motorrad am Samstag? «Nein, aber ich habe über den Sturz in der letzten Kurve nachgedacht», gab der zweifache Moto2-Weltmeister zu. «Ich weiß, weshalb ich gestürzt bin, diese Art Sturz ist mit diesem Motorrad schon oft passiert. Deshalb hat mich das mental auch nicht blockiert, ich konnte mich nur erst am Nachmittag verbessern. Deshalb ist das Glas für mich halb voll und nicht halb leer. Ich will an die Spitze, bislang ist mir das nicht gelungen. Ich muss aber zumindest einen Weg finden, auf diesem Motorrad Vergnügen zu haben. Ich lerne laufend dazu und versuche mich zu verbessern. Die guten Dinge will ich abspeichern, gleichzeitig versuche ich neue Türen zu öffnen.»

Catalunya, MotoGP, Q2:

1. Quartararo, 1:39,484 min
2. Márquez, + 0,015 sec
3. Viñales, + 0,226
4. Morbidelli, + 0,227
5. Rossi, + 0,269
6. Dovizioso, + 0,293
7. Petrucci, + 0,360
8. Rins, + 0,386
9. Crutchlow, + 0,667
10. Lorenzo, + 0,715
11. Mir, + 0,756
12. Pol Espargaró, + 0,941

Catalunya, Q1:

1. Morbidelli, 1:39,727 min
2. Mir, + 0,285 sec
3. Bagnaia, + 0,440
4. Miller, + 0,544
5. Abraham, + 0,622
6. Nakagami, + 0,635
7. Aleix Espargaró, + 0,673
8. Zarco, + 0,700
9. Rabat, + 0,955
10. Oliveira, + 1,025
11. Syahrin, + 1,112
12. Smith, + 1,505
13. Guintoli, + 1,543
14. Iannone, + 2,021

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