MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Cal Crutchlow (Honda): «Wenigstens gekämpft»

Von Mario Furli
Cal Crutchlow war mit der Pace zufrieden

Cal Crutchlow war mit der Pace zufrieden

Cal Crutchlow war einer von elf MotoGP-Fahrern, für die der Catalunya-GP frühzeitig zu Ende war. Der LCR-Honda-Pilot wollte auf das Podium und landete stattdessen im Kiesbett.

Das MotoGP-Rennen von Barcelona wurde zum Sturzfestival, als schon in der zweiten Runde gleich vier Stars – Lorenzo, Dovizioso, Viñales und Rossi – in Kurve 10 die Segel streichen mussten. Nur 13 der 24 Fahrer kamen am Ende ins Ziel. Cal Crutchlow erwischte es sechs Runden vor Schluss, als er an der aussichtsreichen fünften Stelle liegend zu Sturz kam. Sein Hoffnungen auf den zweiten Podestplatz des Jahres (nach dem Auftaktrennen von Doha) zerschlugen sich im Kiesbett.

«Der Sturz war komplett mein Fehler. Ich habe versucht, Jack [Miller] zu überholen und habe das Hinterrad auf der Bremse blockiert, das war eines der Probleme, die wir an diesem Wochenende im Kurveneingang hatten. Es bestand die Möglichkeit, dass das passieren würde, aber ich musste versuchen, an Jack vorbeizugehen, weil es eine Chance auf das Podium gab», erklärte der LCR-Honda-Pilot. «Ich bin gestürzt, aber ich habe wenigstens darum gekämpft.»

«Darüber bin ich enttäuscht, aber wir sind zumindest mit der Rennpace glücklich, weil ich zu dem Zeitpunkt, als ich gestürzt bin, einer der Schnellsten auf der Strecke war, was zuletzt nicht der Fall war», fügte der 33-jährige Brite hinzu. «Ich habe ein besseres Feeling gefunden und gemerkt, dass ich im Stande bin, das Motorrad auf eine gewisse Weise zu pushen, also sind wir erfreut über das, was bis zu diesem Punkt passiert ist.»

Trotz Nuller kann Crutchlow dem Catalunya-GP im Hinblick auf das nächste Kräftemessen in Assen (30. Juni) etwas Positives abgewinnen: «Was ich aus dem Rennen mitnehme, ist die Tatsache, dass wir eine großartige Pace hatten. Ich hoffe, wir können das in zwei Wochen in Assen wieder zeigen.»

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