MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Coronavirus: Buriram-GP im März in Gefahr?

Von Mario Furli
Werden auf dem Chang International Circuit im März die MotoGP-Motoren aufheulen?

Werden auf dem Chang International Circuit im März die MotoGP-Motoren aufheulen?

Die Ausbreitung des Coronavirus wird weltweit aufmerksam verfolgt, der China-GP der Formel 1 wurde bereits auf unbestimmte Zeit verschoben. Auch der Thailand-GP der Motorrad-WM ist noch nicht bestätigt.

In China haben sich inzwischen mehr als 70.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, die Gesundheitskommission in Peking teilte am Montag mit, dass die Zahl der Todesfälle auf 1170 gestiegen sei. Bereits am 12. Februar bestätigten «Formula One Management» (FOM) und der Autoverband FIA daher, dass das eigentlich auf den 19. April angesetzte Formel-1-Rennen in China auf unbestimmte Zeit verschoben wird.

Die Motorrad-WM fährt zwar nicht in China, vom 20. bis 22. März ist aber im nahe gelegenen Thailand der zweite Grand Prix der Saison geplant. Zur Erinnerung: Der Grand Prix in Buriram wurde für 2020 in den März verlagert, weil auf dem Chang International Circuit die Superbike-WM wegfällt. Außerdem brauchen die Kalender-Macher der Dorna spätestens 2022 im Oktober Platz für den zusätzlichen Indonesien-GP.

Der grassierende Coronavirus könnte sich allerdings auch auf den MotoGP-Kalender auswirken. Denn während der Saisonauftakt am 8. März in Doha/Katar bestätigt ist, will sich WM-Promoter Dorna im Bezug auf den Thailand-GP noch absichern.

«Wir werden sicher und zum geplanten Zeitpunkt in Katar sein, weil man uns garantiert hat, dass keine Gefahr besteht. Bevor wir aber nach Thailand reisen, was näher liegt, haben wir die Regierung um Informationen geben», erklärte Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta vor Kurzem gegenüber des spanischen Sportportals «as». «Je nachdem, was man uns sagt, werden wir dorthin gehen oder nicht, weil die Sicherheit für uns immer an erster Stelle steht.»

Wie gestaltet sich die Situation knapp fünf Wochen vor dem geplanten Termin? «Wir warten noch auf die Antwort der Regierung», ließ Ezpelta auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com wissen.

Sollte der Buriram-GP nicht durchgeführt werden können, wäre es die erste Absage eines Grand Prix seit Silverstone 2018, als sich der neue Belag bei Regen am Sonntag als unbrauchbar erwies. Zuvor waren Motegi im Jahr 2011 wegen des Tsunami und des damit verbundenen Atomreaktorunglücks in Fukushima und Motegi im Jahr 2010 wegen des Vulkanausbruchs in Island (es herrschte Flugverbot in Europa) jeweils vom April auf Anfang Oktober verschoben worden.

«Wenn es jetzt im März nicht gehen sollte, werden wir ein anderes Datum suchen», unterstrich Ezpeleta im Hinblick auf den Thailand-GP 2020. «Wir erwarten eine Antwort, bevor wir nach Katar aufbrechen.»

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