MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jack Miller (9.): «Wir sind auf dem richtigen Weg»

Von Maximilian Wendl
Jack Miller auf seiner Desmosedici

Jack Miller auf seiner Desmosedici

Die Hitze und die Sektoren 3 und 4 machen Jack Miller zu schaffen. Allerdings sieht er sich und seine Ducati-Crew nach dem neunten Platz am Freitag am Sachsenring auf dem richtigen Weg.

Für Jack Miller und das Ducati Lenovo Team stand am ersten Tag des Rennwochenendes am Sachsenring viel Arbeit auf dem Programm. Er erklärt: «Wir haben hauptsächlich am Setup gearbeitet, um das Motorrad in den letzten beiden Sektoren stabiler zu machen. Dort sind wir noch nicht so stark wie in den ersten beiden.»

Erst am Ende der zweiten Session kam er besser zurecht. «Es war aber nicht viel mehr drin. Ich kann noch ein bisschen zulegen in Kurve 9. Ich nutze dort zu sehr die Hinterradbremse, obwohl es dafür eigentlich keinen Grund gibt. Vielleicht liegt es daran, dass ich auf dem Hügel zu panisch bin», sagte Miller nach dem neunten Platz. «Ich konnte mich am Ende der Session schon etwas steigern und konnte mehr Geschwindigkeit mitnehmen. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg.»

Zur Reifensituation sagt der Australier: «Ich habe mich mit dem Medium-Reifen wohlgefühlt, aber nicht das Maximum herausgeholt. Auch der harte Hinterradreifen war gut, aber nicht so konstant. Insgesamt bin ich aber zufrieden mit der Arbeit, die wir erledigt haben.» Eigentlich wollte Miller auch auf einen Medium-Vorderreifen setzen, doch die Temperaturen ließen diesen Schachzug nicht zu. «Es war viel zu heiß. Wir haben den harten Reifen genommen und haben dann erst am Ende eine Zeitattacke gestartet.»

Und: Miller fuhr mit der 2019er Ummantelung. Der zweifache Sieger der Saison 2021 dazu: «Die Performance ist schlechter und man spürt das auf dem Motorrad. Aber es war schon in Ordnung und ich bin zufrieden, wie das Wochenende bisher verläuft.»

MotoGP, Sachsenring, kombinierte Zeiten nach FP2 (18. Juni)

1. Oliveira, KTM, 1:20,690 min
2. Quartararo, Yamaha, + 0,220 sec
3. Viñales, Yamaha, + 0,333
4. Rins, Suzuki, + 0,387
5. Pol Espargaró, Honda, + 0,418
6. Nakagami, Honda, + 0,441
7. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,453
8. Zarco, Ducati, + 0,491
9. Miller, Ducati, + 0,502
10. Morbidelli, Yamaha, + 0,538
11. Petrucci, KTM, + 0,592
12. Marc Márquez, Honda, + 0,601
13. Alex Márquez, Honda, + 0,603
14. Martin, Ducati, + 0,708
15. Binder, KTM, + 0,736
16. Mir, Suzuki, + 0,763
17. Lecuona, KTM, + 0,878
18. Marini, Ducati, + 0,905
19. Bastianini, Ducati, + 1,012
20. Savadori, Aprilia, + 1,188
21. Rossi, Yamaha, + 1,278
22. Bagnaia, Ducati, + 1,521

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