MotoGP: VR46-Team ist nicht einverstanden

Für die Karriere-Rettung: Lecuona will’s allen zeigen

Von Ivo Schützbach
Auf Jobsuche: Iker Lecuona

Auf Jobsuche: Iker Lecuona

Mit Platz 6 im zweiten MotoGP-Rennen auf dem Red Bull Ring vollbrachte Iker Lecuona seine Bestleistung. Das Rampenlicht kann er gut gebrauchen, denn seinen Platz bei Tech 3 KTM wird er nach dieser Saison verlieren.

Iker Lecuona muss seinen Platz bei Tech 3 KTM zum Saisonende ebenso räumen wie Danilo Petrucci – für sie kommen Remy Gardner und Raúl Fernandez ins Team von Hervé Poncharal.

Als Sechster im Österreich-GP eroberte Lecuona sein bestes Ergebnis in der Königsklasse, zuvor hatte er drei neunte Plätze als Bestmarke. Diese Werbung in eigener Sache kommt zur richtigen Zeit, denn der Spanier spekuliert auf einen Platz bei Petronas Yamaha SRT.

«Diese Möglichkeit existiert», hielt Lecuona fest. «Petronas Yamaha hat die zwei Fahrer für 2022 noch nicht verpflichtet. Also habe ich dort eine Gelegenheit. Doch in dieser Welt weißt du nie, was passiert. Das war kein einfaches Wochenende. Ich wusste, dass ich nächstes Jahr nicht mehr bei Tech 3 sein werden. Trotzdem versuchte ich, den Fokus nicht zu verlieren und mit dem Team auf dem richtigen Weg weiterzuarbeiten. Ich glaube, dass ich mit der Situation sehr gut umgegangen bin. Ich hätte schon bessere Platzierungen als Rang 6 in MotoGP holen können, dann schaffte ich es aber nicht ins Ziel. Ich habe weitere sieben Rennen vor mir, um jedem zu zeigen, was ich auf einem MotoGP-Bike leisten kann.»

Das malaysische Sprinta Racing Team muss zukünftig ohne Hauptsponsor Petronas auskommen und sucht derzeit einen neuen Namensgeber. Neben Lecuona stehen auch Superbike-WM-Pilot Garrett Gerloff und Darryn Binder aus der Moto3-Klasse zur Debatte.

So könnten die MotoGP-Teams 2022 aussehen:

Repsol Honda: Marc Márquez, Pol Espargaró
Ducati Lenovo Team: Jack Miller, Pecco Bagnaia
Monster Energy Yamaha: Franco Morbidelli, Fabio Quartararo
Suzuki Ecstar: Alex Rins, Joan Mir
Red Bull KTM Factory Racing: Brad Binder, Miguel Oliveira
Aprilia Racing Team: Aleix Espargaró, Maverick Viñales
Pramac Racing Ducati: Jorge Martin, Johann Zarco
Sky VR46 Ducati Racing: Luca Marini, Marco Bezzecchi
Petronas Yamaha SRT: Garrett Gerloff? Lecuona? Darryn Binder?
LCR Honda: Alex Márquez, Takaaki Nakagami
KTM Tech3 Factory Racing: Remy Gardner, Rául Fernández
Flexbox Gresini Ducati: Enea Bastianini, Fabio Di Giannantonio

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