MotoGP: VR46-Team ist nicht einverstanden

Takaaki Nakagami (6.): Das war vielversprechend

Von Maximilian Wendl
Takaaki Nakagami sieht sich auf einem guten Weg

Takaaki Nakagami sieht sich auf einem guten Weg

Takaaki Nakagami liegt beim Saisonfinale in Valencia auf Kurs. Sein Ziel ist es, in den zweiten Teil der Qualifikation am Samstag direkt einzuziehen, um dann im Rennen zu attackieren. Es liegt aber noch Arbeit vor ihm.

Schon bei der ersten Ausfahrt hat Takaaki Nakagami gemerkt, dass es ein guter Freitag für ihn werden würde. Am Ende beendete er die ersten beiden Sessions des Saisonfinals in Valencia in der kombinierten Zeitenliste als Sechster. «Ich bin ganz zufrieden», sagte der LCR Honda Idemitsu-Fahrer. «Der Rückstand auf die vor mir platzierten Fahrer ist nicht so groß und mein Gefühl auf der Maschine ist gut. Auch die Pace sieht vielversprechend aus.» Eine halbe Sekunde lag Nakagami hinter dem Tagesschnellsten Jack Miller.

Im Grunde gibt es nur einen Bereich, in dem Nakagami noch zulegen möchte. «Wo wir noch Nachholbedarf haben, ist die Stabilität beim Anbremsen. Die Balance passt noch nicht. Trotzdem konnten wir gute Rundenzeiten fahren, das ist wichtig», erklärt er.

Insgesamt waren die Verhältnisse nicht einfach. Am Morgen war es nass und auch am Nachmittag gab es noch die eine oder andere feuchte Stelle auf dem Circuit Ricardo Tormo. «Es war knifflig. In Kurve 1 gab es noch viele feuchte Stellen, man musste die trockene Linie erwischen und aufpassen. Einige Fahrer haben sich auch über das Griplevel beschwert. Aber ich denke, dass am Samstag und am Sonntag bessere Bedingungen vorherrschen werden», sagt Nakagami weiter.

Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass er sich am Samstagvormittag noch einmal steigern muss, um seine Ziele nicht zu gefährden. Er macht deutlich: «Die Strecke wird immer schneller werden. Es ist für mich sehr wichtig, dass ich den zweiten Teil der Qualifikation direkt erreiche. Wenn ich aus der ersten oder zweiten Reihe losfahren kann, dann kann ich attackieren. Das ist mein Ziel.»

MotoGP Valencia, kombinierte Zeiten nach FP2 (12. November):

1. Miller, Ducati, 1:30,927 min
2. Pol Espargaró, Honda, + 0,012 sec
3. Bagnaia, Ducati, + 0,068
4. Rins, Suzuki, + 0,409
5. Martin, Ducati, + 0,469
6. Nakagami, Honda, + 0,500
7. Mir, Suzuki, + 0,586
8. Binder, KTM, + 0,594
9. Dovizioso, Yamaha, + 0,670
10. Zarco, Ducati, + 0,676
11. Quartararo, Yamaha, + 0,781
12. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,893
13. Morbidelli, Yamaha, + 0,905
14. Alex Márquez, Honda, + 0,925
15. Petrucci, KTM, + 1,156
16. Lecuona, KTM, + 1,171
17. Oliveira, KTM, + 1,281
18. Viñales, Aprilia, + 1,287
19. Bastianini, Ducati, + 1,292
20. Marini, Ducati, + 1,302
21. Rossi, Yamaha, + 1,358

MotoGP Valencia, Ergebnis FP1 (12. November)

1. Iker Lecuona, KTM, 1:40,569 min
2. Jack Miller, Ducati, + 0,155 sec
3. Miguel Oliveira, KTM, + 0,161
4. Johann Zarco, Ducati, + 0,371
5. Joan Mir, Suzuki, + 0,374
6. Francesco Bagnaia, Ducati, + 0,446
7. Luca Marini, Ducati, + 0,535
8. Franco Morbidelli, Yamaha, + 0,631
9. Pol Espargaró, Honda, + 0,731
10. Takaaki Nakagami, Honda, + 0,917
11. Alex Rins, Suzuki, + 0,943
12. Jorge Martin, Ducati, + 0,978
13. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,320
14. Enea Bastianini, Ducati, + 1,405
15. Fabio Quartararo, Yamaha, + 1,512
16. Alex Márquez, Honda, + 1,589
17. Brad Binder, KTM, + 1,599
18. Andrea Dovizioso, Yamaha, + 1,613
19. Danilo Petrucci, KTM, + 1,869
20. Maverick Vinales, Aprilia, + 2,198
21. Valentino Rossi, Yamaha, + 12,412

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