MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Aleix Espargaró: Rätsel über Gegner mit Soft-Reifen

Von Johannes Orasche
Aleix Espargaró

Aleix Espargaró

Aprilia-Ass Aleix Espargaró spricht über seine Eindrücke, nachdem der Spanier für den MotoGP-Auftakt in Doha Startplatz 5 geholt hat.

Aleix Espargaró schaffte es auf dem Losail Circuit von Doha direkt in das Q2, wo er am Samstag nach einer starken Leistung Startplatz 5 sichern konnte. Der 32-Jährige verlor nur drei Zehntel auf die Bestzeit seines Landsmannes Jorge Martin mit der Pramac-Ducati.

«Ich bin happy und habe Vertrauen in mein Paket», erklärte Espargaró, der auch in Doha wieder von seiner Familie mit Gattin Laura und den Zwillingen Max und Mia begleitet wird. «In der Früh habe ich entschieden, für das Rennen zu arbeiten. Das war ein Fehler, ich wäre beinahe noch aus den Top-10 rausgeflogen.»

«Als ich dann heute Nachmittag alles beisammen hatte im Q2, sind mir zwei gute Runden gelungen. Es war schwer, noch mehr rauszupressen. Es ist selten, dass man sagen kann, man ist bei einem konkurrenzfähigen Motorrad komplett am Limit. Ich habe heute gefühlt, dass ich jeden Zentimeter von der Piste und auch vom Motorrad genutzt habe.»

Zum Rennen sagt Espargaró: «Ehrlich gesagt, ich verstehe nicht, wie die Jungs mit einem Soft-Reifen das Rennen zu Ende fahren wollen. Ich weiß nicht, wie diese Reifen die Renndistanz durchhalten sollen. Der Medium ist gleich wie 2021, der Soft ist aber noch weicher. Vielleicht liege ich falsch, aber wir werden es ja sehen. Wir haben einen guten Job gemacht, mein Bike mit einem Medium-Hinterreifen abzustimmen. Ich habe gezeigt, dass meine Pace damit recht stark ist.»

Zum Dreck auf der Piste: «Ich habe in der Früh zu meiner Crew gesagt, es wird schwer sein, die Zeiten auf diesem Staub zu verbessern. Es ist einfach verrückt, welche Rundenzeiten wir trotzdem erreichen. Fünf Minuten vor dem Q2 war ich nervös. Aber ich hatte Vertrauen in mein Paket.»

Zur Konkurrenz sagt Espargaró: «Suzuki war sehr stark das ganze Wochenende, Ducati war stark im Q2. Ich selbst habe Vertrauen, wir haben gute Arbeit gemacht.»

Ergebnis Q2 in Doha, 5. März

1. Jorge Martin, Ducati, 1:53,011 min
2. Enea Bastianini, Ducati, 1:53,158
3. Marc Márquez, Honda, 1:53,283
4. Jack Miller, Ducati, 1:53,298
5. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:53,319
6. Pol Espargaró, Honda, 1:53,346
7. Brad Binder, KTM, 1:53,350
8. Joan Mir, Suzuki, 1:53,407
9. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:53,411
10. Alex Rins, Suzuki, 1:53,481
11. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:53,635
12. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:53,982

Im Q1 ausgeschieden, Startplätze 13 bis 24:

13. Johann Zarco, Ducati, 1:53,780 min
14. Miguel Oliveira, KTM, 1:53,819
15. Marco Bezzecchi, Ducati, 1:53,915
16. Takaaki Nakagami, Honda, 1:54,038
17. Luca Marini, Ducati, 1:54,222
18. Alex Márquez, Honda, 1:54,224
19. Maverick Viñales, Aprilia, 1:54,228
20. Andrea Dovizioso, Yamaha, 1:54,244
21. Fabio Di Giannantonio, Ducati, 1:54,276
22. Remy Gardner, KTM, 1:54,378
23. Raúl Fernández, KTM, 1:54,889
24. Darryn Binder, Yamaha, 1:56,011


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