MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jeremy Burgess: «Stoners Erfolge nicht ignorieren»

Von Sharleena Wirsing
Burgess: Erinnerungen an Casey Stoners Karriere

Burgess: Erinnerungen an Casey Stoners Karriere

Burgess erinnert sich an Stoners erste Führungskilometer in der 250-ccm-Klasse und nimmt zu kritischen Äusserungen seines Landsmanns über die MotoGP-WM Stellung.

Valentino Rossis legendärer Crewchief Jeremy Burgess würdigt das aussergewöhnliche Talent des zweifachen MotoGP-Weltmeisters Casey Stoner, der 2012 im Alter von 27 Jahren seinen Rücktritt verkündete. «Ich denke wir wissen alle, dass Casey auf dem Motorrad sehr begabt ist. Er hat in jeder Klasse Rennen gewonnen und das spricht für sich selbst. Wir werden ihn sicher vermissen», erklärte Burgess gegenüber «MCN».

Der Australier erinnert sich gerne an Stoners erste Führungskilometer in der 250-ccm-Klasse. «Wenn ich an Casey denke, dann erinnere ich mich an einen jungen und furchtlosen Jungen, der 2002 in Südafrika mit der 250-ccm-Maschine führte und stürzte. Es war erst sein zweites Rennen in der 250-ccm-Klasse, er führte und man erkannte sofort, dass er grosses Talent hatte. Niemand von uns kannte ihn und schaut nur, wo er nun steht», lobt Burgess die Entwicklung seines Landsmanns.

Die vielen kritischen Äusserungen von Casey Stoner über die MotoGP-WM kann Burgess jedoch nur teilweise nachvollziehen. «Viel, was er über den Sport gesagt hat, ist wahr. Um diese Bikes zu fahren muss man jedoch einer der besten der Welt sein und man darf es nicht zu etwas anderem abwerten. Casey und einige Amerikaner hatten die Einstellung, dass sie nicht die nettesten Jungs der Welt sein müssen. Sie kamen nicht in die MotoGP-WM, um anerkannt zu werden, sondern um zu gewinnen und in dieser Hinsicht hat er es geschafft. Er hat viel gewonnen, ist hart gefahren und seine Erfolge kann man nicht ignorieren», weiss Burgess.

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