MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jorge Lorenzo: «Valentinos Konstanz ist unglaublich»

Von Sharleena Wirsing
Punktgleich: Lorenzo siegte öfter, doch Rossi stand in allen Rennen auf dem Podest

Punktgleich: Lorenzo siegte öfter, doch Rossi stand in allen Rennen auf dem Podest

In Brünn lief für Jorge Lorenzo alles perfekt. Er stellte einen neuen Pole-Rekord auf, siegte überlegen und ist nun WM-Leader. Doch er weiß, dass er Rossi nur mit seinen eigenen Waffen schlagen kann.

Da Marc Márquez nach elf Rennen noch 52 Punkte Rückstand auf WM-Leader Jorge Lorenzo und Valentino Rossi hat, wird sich der Titelkampf aller Wahrscheinlichkeit nach zwischen den Movistar-Yamaha-Teamkollegen entscheiden.

Jorge Lorenzo ist mit fünf Siegen der Fahrer, der in diesem Jahr die meisten Triumphe in der Königsklasse feiern konnte. Er gewann ab Jerez vier Rennen in Folge und siegte auch in Brünn. Rossi war in Katar, Argentinien und Assen siegreich. Márquez landete in Austin, auf dem Sachsenring und in Indianapolis auf Platz 1.

Nun liegt Lorenzo punktgleich mit Valentino Rossi, beide sammelten in elf Rennen 211 Punkte, an der Spitze der Gesamtwertung. Seit Katar 2013 führte Lorenzo die WM-Tabelle nicht mehr an.

Rossis Gegnern macht vor allem die Tatsache zu schaffen, dass der Italiener in allen bisherigen Rennen auf dem Podest stand. «Das Rennen in Brünn war sehr wichtig für mich, denn mein Rückstand auf Vale betrug in dieser Saison bereits 29 Punkte. Durch meine vier Siege in Folge und vor allem durch die letzten beiden Rennen konnte ich viele Punkte gutmachen. Der Unterschied in diesem Jahr ist, dass Valentino ein Level an Konstanz erreicht hat, das unglaublich ist. Das bedeutet, dass fünf Siege allein nichts nützen, wenn ich es nicht schaffe, mich ebenfalls immer auf dem Podest zu platzieren. Der Kampf gegen ihn wird hart», weiß der 28-jährige Mallorquiner.

«Es muss also mein Ziel sein, bis zum letzten Rennen in Valencia immer auf dem Podest zu stehen», erklärte Lorenzo seine Strategie, um Rossi im Titelkampf 2015 zu besiegen. «Ich muss siegen, wann immer ich kann. Wenn das nicht möglich ist, muss ich Zweiter oder Dritter werden. So kann ich in Valencia den entscheidenden Kampf um den Titel führen oder, wer weiß, vielleicht schon früher.»

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