MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

GP Misano, 125ccm, 2. Training: Terol mit Bestzeit

Von Esther Babel
Terol freut sich über seine Bestzeit

Terol freut sich über seine Bestzeit

Wie schon am Vormittag war Nico Terol der schnellste Mann auf der Strecke. Cortese und Folger kämpfen mit technischen Problemen. Sturz von Johann Zarco.

WM-Leader Nico Terol vom Team Bankia Aspar hatte beim ersten freien Training am Vormittag die Nase vorn und mit einer Zeit von 1.44,581 die schnellste Runde gedreht. Efren Vazquez (Avant AirAsia Ajo), der heute seinen 25.Geburtstag feiert und Maverick Vinales (Blusens by Paris Hilton) lagen knapp dahinter. Sandro Cortese vom Intact Racing Team Germany konnte am Morgen nur wenige Runden drehen. «Wir hatten ein Problem mit dem Kabelbaum», erklärte er anschliessend, «und brutale Aussetzer.»

Am Nachmittag ging das zweite freie Training des GP Aperol Di San Marino e Riviera de Rimini bei kuscheligen 35 Grad los. Cortese landete nach einer Runde wieder in der Box. Auch Jonas Folger musste nach wenigen Runden zurück in die Box, wo die Mechaniker an der Kupplung der Aprilia vom Team Red Bull Ajo Motosport Hand anlegten.

Die Spitzenplätze waren bei Halbzeit der zweiten Trainingssitzung fest in spanischer Hand. Vazquez, Vinales, Hector Faubel, Terol hiess die Reihenfolge. Cortese kam nicht auf den Zeiten. Mit einem Rückstand von 4.6 Sekunden auf die Spitze tauchte er erst auf Platz 35 der Zeitenliste auf. Statt auf der Strecke, verbrachte der Intact Racing Team Germany-Pilot die meiste Zeit in der Box und musste seinen Mechanikern beim Schrauben zuschauen. Vazquez hatte mit einer Zeit von 1.44,573, einer ähnlichen Zeit wie am Vormittag, vorgelegt.

In der Schlussphase des Trainings mischte sich auch Johann Zarco (Avant AirAsia Ajo) beim Kampf um die Spitze mit ein und war vor allem im ersten Streckensektor auf Bestzeit-Kurs. Doch seine Vorwärtsdrang bezahlte der Franzose mit einem Sturz in Kurve 10.

Den ersten Platz sicherte sich mit einer Zeit von 1.44,139 WM-Leader Terol vor Faubel und Danny Kent, der wie schon in Indianapolis mit der Aprilia RSA von Jonas Folger unterwegs war.

Während Cortese zumindest zum Schluss Gas geben konnte und er wenigstens Platz 9 erreichte, lief es für Folger gar nicht. Die Technik streikte die meiste Zeit und der Bayer brachte es gerade Mal auf acht gezeitete Runde, was für Platz 25 reichte. Marcel Schrötter schaffte die Zeit von Platz 14.

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