MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Suzuki arbeitet an Konstanz

Von Kay Hettich
Das Lachen von Bautista (r) und Denning sieht etwas gequält aus

Das Lachen von Bautista (r) und Denning sieht etwas gequält aus

Suzuki durchlebt harte Zeiten. Das Image als Hersteller sportlicher Motorräder ist wegen fehlender Erfolge im Rennsport ramponiert. Man kennt die Probleme, findet aber keine Lösung.

Jahr für Jahr enttäuscht Suzuki in der MotoGP mit mageren Ergebnissen. Die Piloten laufen den Japanern davon, zuletzt [*Person Loris Capirossi*] (I), der einer Ducati-Kundenmaschine bei Pramac den Vorzug gab als sich noch eine Saison mit dem Werksbike von Suzuki anzutun.

Hauptproblem der GSVR ist das Fahrwerk, das nur in einem schmalen Fenster die MotoGP-Einheitsreifen von Bridgestone aus Temperatur bekommt. Diesem Übel will die Mannschaft von Paul Denning 2011 auf den Grund gehen. Dass man nur mit Alvaro Bautista (E) an den Start geht, erleichtert diese Aufgabe nicht gerade.

Als Rookie erreichte der Spanier bei den heissen Rennen in Katalonien und Sepang solide fünfte Plätze. Bei kühlen Bedingungen wie in Estoril, Philip Island, Silverstone oder Assen waren die Top-10 dafür ausser Reichwerte. «Bei schlechten Bedingen oder wenig Grip hat unser Bike mehr Problem als alle anderen im Feld», weiss Denning. «Während die anderen eine halbe Sekunde verlieren, sind es bei uns doppelt oder dreimal soviel.»

Schon 2010 brachte Suzuki verschiedene Rahmen und Schwingen an die Strecke, doch die brachten nur eine geringfügige Verbesserung der Situation. Denning sieht nächste Saison viel Arbeit auf sein Team zukommen «Die Konstanz bleibt auch 2011 unser Hauptproblem, das wir zu lösen haben.»
 
Ein weiteres Problem von Suzuki ist die Zuverlässigkeit. Als einziger Hersteller kam Suzuki 2010 nicht mit dem vorgesehen Motorenkontingent aus und musste weitere Triebwerke heranschaffen.

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