MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Bautista wagt den Comeback-Versuch in Estoril

Von Otto Zuber
Spricht vom Comeback: Alvaro Bautista

Spricht vom Comeback: Alvaro Bautista

Dank vielen Sonderschichten in einer Druckkammer in Madrid ist Alvaro Bautista bereit, nach seinem Oberschenkelbruch wieder auf die Suzuki zu steigen.

Gerade mal 42 Tage nach seinem Oberschenkelbruch will Alvaro Bautista am GP von Portugal in Estoril sein Comeback geben. «Ich weiss, dass es keine einfache Aufgabe wird», ist sich der Pilot von Rizla Suzuki bewusst. «Ich bin mir aber sicher, je früher ich wieder aufs Motorrad steige, desto schneller bin ich wieder zu 100 Prozent fit.»

Der Spanier hat nur rund einen Monat Zeit gehabt, um sich wieder auf ein brauchbares Fitnesslevel zu bringen. Denn nach dem Sturz am Samstagmorgen beim GP in Doha musste Bautista mehrere Tage in Katar im Krankenhaus bleiben, ausserdem traten bei der Operation Komplikationen auf. Erst nach einer erneuten OP in Spanien konnte er sich der Rehabilitation widmen.

«Diese Phase ist jetzt abgeschlossen. Nun arbeite ich daran, physisch wieder zuzulegen. Ich gehe schwimmen und fahre Rad», erklärte der einzige Suzuki-Fahrer im MotoGP-Feld. In den letzten Wochen war Bautista Stammgast in einer Druckkammer in Madrid. «Ich könnte den Weg dorthin mit geschlossenen Augen fahren, so oft war ich dort. Rund 4500 km habe ich für die Fahrten abgespult.» Bei dieser Behandlungsmethode atmet der Patient reinen Sauerstoff, während er einem hohen Umgebungsdruck ausgesetzt ist. Das steigert die Sauerstoffkonzentration im Blut, was eine raschere Heilung zur Folge hat.

Bautista hat, auch durch die Absage des Japan-GP, nur das Rennen in Jerez verpasst. Ob er in Estoril aber wirklich alle Sessions und das Rennen durchsteht, weiss er nicht. «Ich will einfach fahren und schauen, was passiert», versichert der Spanier. Scheitert das Comeback, steht als Ersatzpilot Testfahrer Nobuatsu Aoki bereit.

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