MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Weshalb Ken Roczen auf Henry Jacobi aufmerksam wurde

Von Johannes Orasche
Der deutsche MX2-Hoffnungsträger Henry Jacobi spult fleißig Kilometer mit seinem neuen Arbeitsgerät aus dem Hause Kawasaki ab. Der Thüringer ist bereits eins mit der KX250.

Henry Jacobi absolvierte in der Saison 2018 sein mit Abstand bestes Jahr in der Motocross-Weltmeisterschaft. Der 22-jährige Thüringer sicherte sich mit der STC-Husqvarna aus dem Team von Colin Streubel trotz Verletzungspech und Ausfällen in der MX2-WM den zehnten Gesamtrang. Im Frühjahr in Arco holte er mit Platz 2 in Lauf 1 sogar einen GP-Podiumsplatz. Jacobi sackte in der Saison 2018 insgesamt 343 Punkte ein, diese Leistung brachte ihm für 2019 Angebote mehrerer namhafter Rennställe ein.

Die Freigabe für Kawasaki war kein Problem, der Mann aus Bad Sulza sitzt bereits seit einem Test in Frankreich Mitte Oktober auf seinem neuen Arbeitsgerät für kommende Saison. Jacobi hat einen Vertrag im Kawasaki-Team von FH Racing aus den Niederlanden unterschreiben, wo er für 2019 den Briten Adam Sterry als Teamkollegen erhält.

Jacobi machte sich auch in Grevenbroich mit der KX250 vertraut und absolvierte mit seinem Team ein intensives Trainingslager in Spanien. Schauplatz war unter anderen die Piste von Red Sand, wo 2018 auch ein Grand Prix ausgetragen wurde. Wie wohl sich Jacobi bereits auf der 250-Viertakt-Kawasaki fühlt, ist auf Fotos und Videos zu sehen, wo der Masters-Sieger traumhafte Scrubs zeigt und sich mit seinem Teamkollegen Sterry schöne und spektakuläre Show-Duelle lieferte.

«Ich habe die zwei Wochen in Spanien genossen», berichtete Jacobi. «Ich möchte mich an dieser Stelle für die gute Arbeit bei meinem Team bedanken.» Jacobis Bilder und Videos erregten sogar die Aufmerksamkeit seines Mattstedter Kumpels Ken Roczen.

Eine schöne Geste: Für seine Fans verloste Jacobi ein Trikot unter denjenigen, die anhand der Bilder erkennen konnten, wo er unterwegs war.

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