MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Mitch Evans: Perfekter Honda-Ersatz für Lawrence

Von Johannes Orasche
Livia Lancelot, Mitch Evans und Gordon Crockard

Livia Lancelot, Mitch Evans und Gordon Crockard

Der Australier Mitchell Evans beweist sich im MX2-Team von Honda 114 in Neuquen auf Anhieb als starker Ersatz für seinen abgewanderten Landsmann Hunter Lawrence.

HRC-General-Manager Marcus Pereira de Freitas und Ex-GP-Star Gordon Crockard als Sportdirektor durften am Sonntagabend nach dem Motocross-WM-Auftakt in Bariloche in der Provinz Neuquen in Patagonien mehr als nur zufrieden sein. Zum einen sicherte sich 450er-HRC-Werkspilot Tim Gajser mit soliden Leistungen hinter Tony Cairoli (Red Bull-KTM) in der MXGP-Klasse P2 vor dem sensationelle Belgier Jeremy van Horebeek mit der privaten SR Honda.

Zum anderen zeigten aber auch die Fahrer in der MX2-Kategorie starke Leistungen. Allen voran Mitchell Evans (20), der bei seinem GP-Debüt für das Team 114 Motorsport von Ex-Weltmeisterin Livia Lancelot auf das Podium fuhr. Der Australier machte somit den Abgang seines Landsmannes Hunter Lawrence gleich beim ersten Rennen vergessen. Evans sicherte sich die Ränge 5 und 3 und landete somit in der Tageswertung hinter Weltmeister Jorge Prado (Red Bull-KTM) und dem Dänen Thomas Kjer Olsen (Rockstar Energy Husqvarna) auf Platz 3.

Punktgleich mit Evans war in Argentinien der südafrikanische HRC-Werksfahrer Calvin Vlaanderen, der aber wegen dem schlechteren Ergebnis in Durchgang 2 genauso wie der Thüringer Henry Jacobi (F&H Kawasaki) hinter dem Australier blieb. Evans, der aus dem Norden von Queensland stammt, fuhr im ersten Lauf von P10 auf den fünften Rang. Im zweiten Durchgang startete der Aussie dann deutlich besser, kam als Zweiter aus dem ersten Umlauf retour und musste sich später nur Kjer Olsen beugen.

«Ich könnte wirklich nicht glücklicher sein», strahlte Evans. «Ich wusste nicht, was ich von meinem ersten Grand Prix zu erwarten habe. Ich habe aber jeden einzelnen Moment davon genossen, es war wunderbar, hier zu sein. Die Fans waren unglaublich. Ich war mir der Arbeit bewusst, die wir in der Off-Season und den Vorbereitungsrennen geleistet haben und ich wusste, dass ich mit guten Starts mit den Jungs hier mithalten kann.»


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