MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

MXGP-Star Max Nagl: «Die KTM hat mir immer getaugt»

Von Johannes Orasche
Wie 2012 fährt Max Nagl 2019 wieder in orange

Wie 2012 fährt Max Nagl 2019 wieder in orange

Das deutsche Motocross-WM-Aushängeschild Max Nagl spricht erstmals über sein neues Arbeitsgerät für die kommende GP-Saison - die KTM 450 des Jahrgangs 2019.

Max Nagl hat im Dezember eine weitere Finger-OP über sich ergehen lassen. Vor vor wenigen Tagen drehte er die ersten Runden mit seinem neuen Untersatz, der KTM 450. Im tiefen Sand von Grevenbroich, nahe der belgischen Grenze, sammelte der 31-Jährige interessante Eindrücke mit dem Bike aus Mattighofen.

«Das Motorrad ist noch komplett Standard», hielt Nagl fest, der seit der Saison 2008 durchwegs auf Werksmaterial unterwegs war. «Aber das Bike läuft schon sehr gut. Der Motor ist richtig gut, das war schon sehr beeindruckend.»

Weiter fällt Nagl auf: «Die KTM ist jetzt relativ leicht zu fahren, leichter als die Husqvarna. Die Dämpfer und all diese Dinge sind natürlich noch Einstellungssache, das braucht noch Zeit. Es kommen auch noch viele Tuning-Teile an das Bike. Aber die KTM hat mir schon immer getaugt.»

Vor den Weihnachtsfeiertagen will Nagl jetzt nochmals in seiner Wahlheimat Lommel auf die Piste gehen.

In der abgelaufenen Saison 2018 fuhr der Deutsche eine Werks-TM. Auch davor hat er bereits Erfahrung auf Bikes mit Alu-Rahmen gesammelt. Obwohl sich Nagl nur noch bedingt an die Fahreigenschaften der Werks-Honda aus den Jahren 2013 und 2014 erinnern kann, ist für ihn klar. «Das Alu-Chassis anderer Hersteller ist einfach steifer. Bei KTM arbeitet das ganze Bike etwas mehr. Das gefällt einigen Fahrern mehr, den anderen weniger.»


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