MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Enttäuschter Max Nagl (KTM): «Habe keine Erklärung»

Von Kay Hettich
Max Nagl widmet sich nun der Genesung

Max Nagl widmet sich nun der Genesung

Nach überzeugenden Trainings musste Max Nagl die Auftaktrennen der MXGP 2019 in Neuquen/Argentinien mit Knieproblemen aufgeben. Der KTM-Pilot wird sich in Deutschland untersuchen lassen.

Eigentlich standen für Max Nagl nur die Europarennen der MXGP 2019 auf dem Plan, durch eine erfolgreiche Crowdfunding-Aktion der Fans war dem Deutschen im KTM Sarholz Team aber auch die Teilnahme am Saisonauftakt in Neuquen/Argentinien möglich.

Nagl wollte seinen Fans mit guten Ergebnissen danken und überzeugte mit einem starken sechsten Platz im Qualifikationsrennen am Samstag. Der Rückschlag kam am Rennsonntag im ersten Rennen: Nach nur zwei Runden gab der 31-jährige Weilheimer das Rennen auf.

«Mir ist das linke Knie weggeklappt und ich musste mit großen Schmerzen rausfahren», erklärte Nagl. «Beim Medical Check wurde ich dann getapt, aufzugeben war keine Option für mich. Der Start in Lauf zwei verlief dann richtig gut, doch nach sechs Runden hatte ich wieder das gleiche Problem am Knie. Das ist natürlich nicht das erhoffte Ende des Rennens hier. Vor allem für meine Fans wollte ich eine tolle Show liefern.»

Nagl hat bis zum Meeting in Matterley Basin in drei Wochen Zeit, um wieder fit zu werden. «Ich hoffe, dass der Rückflug problemlos verläuft. Wieder in Deutschland folgen direkt weitere Untersuchungen gemeinsam mit meinem Partner Ortema», sagte der KTM-Pilot enttäuscht. «Ich kann mir aktuell nicht erklären, wie es dazu kommt. Dieses Phänomen hatte ich in meiner Karriere bisher noch nicht.»

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