MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Henry Jacobi: «Schlimmste Schmerzen meines Lebens»

Von Thoralf Abgarjan
Der gebrochene Wirbel von Henry Jacobi

Der gebrochene Wirbel von Henry Jacobi

Die Trainingsverletzung, die sich Henry Jacobi (Honda) schon vor dem Motocross der Nationen zugezogen hatte, beschäftigt ihn noch immer. Der gebrochene Querfortsatz eines Wirbels verursachte starke Schmerzen.

Gegenüber SPEEDWEEK.com erklärte Henry Jacobi schon kurz nach dem Deutschland-Grand-Prix, dass er 3 Tage vor dem MXoN in Mantova einen Trainingssturz hatte: «Am Mittwoch vor den Nations war ich im Training gestürzt und hatte mich am Rücken verletzt. Dieses Problem habe ich noch immer.»

Die Folgen des Crashs waren leider schlimmer als zunächst vermutet. «Zuerst dachte ich, ich hätte wirklich Glück gehabt und es sei nichts weiter passiert», erklärt der Thüringer. «Aber dann fanden die Ärzte heraus, dass ich mir 2 Knochen im Rücken gebrochen hatte. Die Bruchstellen blieben glücklicherweise stabil, aber ich hatte danach die schlimmsten Schmerzen, die ich je hatte.»

Zunächst stand sogar seine Teilnahme beim MXoN infrage. «Medizin, Therapie und 95 % Adrenalin sorgten dafür, dass es an diesen beiden Renntagen funktionierte.»

Eine Woche später beim Deutschland Grand-Prix musste er den zweiten Lauf wegen zu starker Schmerzen abbrechen. «In Deutschland und Frankreich wurde es dann noch schlimmer. Ich konnte gar nicht mehr trainieren. Jetzt werde ich langsam wieder schmerzfrei und ich fühle mich wieder wohl.»

Die Tomographie von Jacobis Wirbelsäule zeigt einen gebrochenen Querfortsatz eines Wirbels.

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