MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

«Für Mercedes wird’s hart»

Von Marcus Lacroix
Zandvoort 2008: Ekström vor Scheider und Kristensen

Zandvoort 2008: Ekström vor Scheider und Kristensen

Auch Bernd Schneider sieht Audi in Zandvoort als leicht favorisiert.

Angesichts der beiden Vierfachsiege in Zandvoort in den vergangenen beiden Jahren gilt Audi als klarer Favorit für das bevorstehende Rennen auf dem Dünenkurs an der niederländischen Nordseeküste. Das sieht auch Bernd Schneider so: «Allerdings vor allem deswegen, weil die Audi 10 Kilogramm leichter sind als die Mercedes – und zwar sowohl die neuen als auch die alten Autos. Das macht in Zandvoort leicht zwei Zehntelsekunden aus.»

Was den Mercedes vor allem im Training das Leben schwer machen dürfte. «Es wird für Mercedes schwer, überhaupt ein Auto in Q4 zu bringen. Zumal auch die 2008er-Audi dank ihres Gewichts gut aufgestellt sein werden. Die haben lediglich das Pech, dass auch die neuen A4 leicht sind, sonst wäre für die Gebrauchtwagen eine Überraschung möglich. Zumindest im Trockenen hat Mercedes damit eher Aussenseiterchancen.»
Fürs Rennen freilich sieht der fünfmalige DTM-Champion seinen ehemaligen Arbeitgeber besser gerüstet: «Selbst am Norisring haben die Audi hinten raus Probleme gekriegt. Und Zandvoort geht stark auf die Reifen, was der C-Klasse entgegenkommen müsste. Es wird also keiner bei Mercedes sagen, sie haben keine Chance. Wir hatten ja auch schon Rennen, wo Audi im Training fünf Autos vorne hatte, und am Ende stand nur einer ihrer Fahrer auf dem Podest. Und das Wetter kann sowieso alles durcheinanderwirbeln. Die Vorhersage fürs Wochenende ist ja nicht die beste. Aber ganz klar ist: Wenn Audi im Qualifying viele Autos vorne stehen hat, wird’s für Mercedes knifflig.»

Dem internen Abt-Audi-Duell zwischen [*Person 313 Timo Scheider*] und [*Person 304 Mattias Ekström*] blickt Schneider mit grosser Spannung entgegen: «Zwischen den beiden spielt auch das Quäntchen Glück eine Rolle. Das hat Ekström beim Auftakt gefehlt, was dazu geführt hat, dass er von Beginn an in die Rolle des Jägers gedrängt wurde. Scheider hingegen führt die Tabelle an. Da wird also niemand Geschenke machen.»

Bei Mercedes sieht der Saarländer, der am Montag 45 Jahre alt wird, keinen internen Favoriten: «Di Resta, Spengler und Paffett fahren auf einem Level. Mal ist einer im Training ein bisschen stärker und dafür dann ein anderer im Rennen, mal ist es umgekehrt. Bei Schumacher muss man einfach noch ein bisschen abwarten. Er hat in den ersten Rennen einiges an Pech gehabt.»

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