MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Stefano Manzi: Nur Rossis Bruder konnte mithalten

Von Günther Wiesinger
Stefano Manzi

Stefano Manzi

Die Red-Bull-Rookies wie Stefan Manzi vertreiben sich die Zeit in den nationalen Meisterschaften – und gewinnen.

Der 14jährige Italiener Stefano Manzi nützt die lange Rennpause im Red-Bull-Rookies-Cup (vom Jerez-GP am 5. Mai bis zur Dutch-TT in Assen am 28./29. Juni) für Auftritte in der italienischen Moto3-Meisterschaft.

Bei den Meisterschaftsrennen Nummer 3 und 4 in Vallelunga schaffte der Schützling des Team Italia vielversprechende Ergebnisse.

«Ich bin nicht besonders gut ins Wochenende gestartet, das Set-up hat für die nasse Fahrbahn anfangs nicht ideal gepasst», schildert Manzi. «Aber meine Mechaniker haben die Abstimmung verbessert, ich habe den achten Startplatz geschafft. Das Gefühl hat sich stark gebessert.»

Das Wetter am Sonntag erinnerte Manzi an den Rookies-Cup 2012 in Silverstone: Regenreifen auf einer fast trockenen Fahrbahn. Manzi: «Ich war an dritter Stelle, als die Reifen arg nachliessen. Und weil ich keinen Sturz riskieren wollte, bin ich auf Platz 5 zurückgefallen.»

Am Sonntag war es sonnig. «Ich bin gut gestartet, ich war von der ersten Runde an in der fünfköpfigen Spitzengruppe», erzählte Manzi, der aus Sancartangelo nahe Rimini kommt. «Das rennen war spannend, jede Runde hat die Führung zwei- oder dreimal gewechselt. Ich habe bis zur drittletzten Runde gewartet, die Führung übernommen und mich mächtig ins Zeug gelegt.»

Manzi gewann schliesslich mit einem Vorsprung von 0,051 Sekunden. «Nur mein Freund Luca Marini konnte an meinem Hinterrad bleiben», erzählte Stefano strahlend.

Erinnern Sie sich? Luca Marini ist der Halbbruder des grossen Valentino Rossi.

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