MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Dominic Schmitter «konnte nur den Kopf schütteln»

Von Ivo Schützbach
Keine WM-Punkte für Dominic Schmitter

Keine WM-Punkte für Dominic Schmitter

Im ersten Superbike-Rennen in Jerez fehlten Dominic Schmitter 0,3 Sekunden zu einem WM-Punkt, im zweiten Lauf klagte er über Vibrationen an seiner Grillini-Kawasaki. Das war nicht das Wochenende des Schweizers.

Wortlos stellte Dominic Schmitter seine Kawasaki ZX-10R nach dem zweiten Rennen im Parc fermé ab, behielt den Helm auf und trottete davon. Ein sicheres Zeichen, dass etwas grundlegend schief gelaufen ist.

Eine Stunde später hatte der 22-Jährige wieder sein normales Lachen im Gesicht, als er SPEEDWEEK.com im Media Center aufsuchte und seine Geschichte erzählte.

«Ich merkte schon am Start starke Vibrationen, es hat mich ordentlich durchgerüttelt», so Schmitter. «Als ich die erste Kurve anbremste, hatte ich einen mega Vorderradrutscher. Ich dachte mir schon in der Aufwärmrunde, dass etwas nicht stimmt. Ich versuchte trotzdem zu attackieren, mir ging das Vorderrad aber immer wieder weg. Auch aus den Kurven hinaus hatte ich Chattering, das Bike war unfahrbar.»

Kämpfer Schmitter fuhr das Rennen trotzdem zu Ende: «Ich habe das Rennen für das Team beendet, damit wollte ich nachholen, was ich in Magny-Cours verpasst habe, als ich wegen meiner verletzten Schulter aufgeben musste. Unterm Fahren konnte ich aber nur den Kopf schütteln. Es war auch gefährlich, wenn in den schnellen Kurven einfach das Vorderrad wegrutscht. Das war mühsam, ich konnte nie pushen.»

Die genaue Ursache für die Vibrationen wird das Team erst in Katar herausfinden. Während die meisten Superbike-Teams am Montag in Jerez testen, packte die Grillini-Truppe bereits am Sonntagmittag zusammen, das Material wird direkt zum Finale nach Doha verschickt.

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