Superbike-WM: Toprak Razgatlioglu sieht schwarz

Was Jonathan Rea (Kawasaki) von Scott Redding hält

Von Kay Hettich
Jonathan Rea bekommt es 2020 mit neuen Gegnern zu tun

Jonathan Rea bekommt es 2020 mit neuen Gegnern zu tun

Mit Scott Redding im Aruba Ducati Werksteam bekommt Jonathan Rea in der Superbike-WM 2020 einen neuen, unbekannten Gegner. Was der Kawasaki-Star vom Paradiesvogel erwartet.

Egal wie sich Scott Redding in der Superbike-WM 2020 schlagen wird, der Brite wird mit seiner Erscheinung und seinem Verhalten für Farbe im Fahrerlager sorgen. Das flippige Auftreten sollte aber niemanden täuschen: Der 26-Jährige ist ein seriöser Rennfahrer, der sich akribisch auf seine Aufgabe vorbereitet!

Nicht von ungefähr gewann Redding nach seinem Wechsel von der MotoGP in die Britische Superbike Serie 2019 (BSB) sieben Rennen und liegt nur drei Punkte hinter seinem Be Wiser Ducati-Teamkollegen Josh Brookes auf Platz 2 der umkämpften Meisterschaft.

«Das Level in der BSB ist sehr hoch und die Pisten wiederum sehr speziell. So wie man in der MotoGP oder Superbike-WM fährt, funktioniert auf einigen dieser Strecken nicht», hielt Kawasaki-Star und Superbike-WM-Leader Jonathan Rea gegenüber SPEEDWEEK.com fest. «Deshalb habe ich auch großen Respekt vor Leon, der aus der Weltmeisterschaft in die BSB wechselte und gewann.»

Rea wird Redding als Gegner nicht unterschätzen, wenn er im Ducati-Werksteam 2020 die Nachfolge von Álvaro Bautista antritt. «Man muss gegen die starken Gegner dort und bei diesen Strecken einen unbedingten Siegeswillen haben. Das zeigt, dass Scott offensichtlich mit einer guten Einstellung in die BSB gewechselt ist», meinte Rea weiter. «Ich kann mich selbst noch gut an die Pisten erinnern. Man ist diese breiten und sicheren WM-Strecken gewohnt und kommt dann auf diese engen Pisten in der nationalen Serie. Sie machen echt Laune, aber man muss wie gesagt einen anderen Stil fahren. Scott sucht keine Ausreden, sondern nimmt die Herausforderung an bietet den etablierten Jungs die Stirn. Respekt!»

«Die WM wird mit Strecken wie Imola oder Magny-Cours, wo er vorher nie war, wieder eine andere Sache sein. Er wird sich gut vorbereiten und testen – ich erwarte, dass er sehr schnell sein wird.»

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