MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Dorna stellt klar: «Verdienen Geld mit Superbike-WM»

Von Ivo Schützbach
Im Herbst 2012 erwarb die spanische Agentur Dorna die kommerziellen Rechte für die Superbike-WM. «Das vorherige Management hat eine großartige Marke geschaffen», unterstreicht Marketing-Direktor Marc Saurina.

Seit 1992 ist die Firma Dorna Sports Inhaber der Vermarktungsrechte der Prototypen-Weltmeisterschaft MotoGP und hat diese seither zu nie dagewesener Größe geführt. Seit Herbst 2012 gehört den Spaniern auch die Superbike-WM, in welcher mit seriennahen Rennmaschinen gefahren wird.

Seither wurde am Reglement, dem Erscheinungsbild und der Vermarktung viel geändert. SBK Marketing Direktor Marc Saurina erzählte im Gespräch mit SPEEDWEEK.com, dass sich die Bemühungen langsam auszahlen und das Interesse an der Superbike-WM steigt.

«Wir hatten seit der Übernahme jedes Jahr ein Plus, das war in der Vergangenheit nicht immer so», hielt der Spanier fest. «Die einzelnen Jahre waren auch für uns unterschiedlich, aber immer positiv. Das hängt mit der Anzahl Rennen zusammen, und wie sie fallen. Wenn du auf dem Heimweg von Australien nach Katar kannst, dann ist das für alle gut.»

Steht die Superbike-WM heute wirtschaftlich besser da, als vor acht Jahren? «Ja», unterstrich Saurina. «2013 habe wir viel gepusht und sind den Markt sehr aktiv angegangen. Das vorherige SBK-Management hat eine großartige Marke geschaffen und viel fürs Marketing getan, kommerziell haben sie aber wenig für ihr Eigentum unternommen. Als wir ankamen, fanden wir ein aus kommerzieller Sicht perfektes Szenario vor: Die Marke war überall akzeptiert, wir konnten die Sponsoren bereits im ersten Jahr steigern. Ich glaube, wir fanden damals zwölf neue Sponsoren. Wir machten es den Sponsoren einfach, mit uns zu arbeiten. Darauf aufbauend sind wir jedes Jahr gewachsen. Das Interesse an der Meisterschaft ist gewachsen.»

Der Dorna-Manager weiter: «Anfänglich konzentrierten wir uns auf Sponsorenakquise und machten Jahresverträge. Inzwischen schließen wir immer längerfristige Verträge ab – über 4 Jahre oder 3+2. Das gibt dir Stabilität und hilft auch dabei, weitere Partner zu gewinnen. Heute ist es deutlich einfacher, die Superbike-WM im TV zu sehen. Unsere TV-Abteilung leistet gute Arbeit, was die übertragenden Sender betrifft.»

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