MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Dorna-Boss: Mindestens noch sechs Superbike-Events!

Von Kay Hettich
Das Teilnehmerfeld der Superbike-WM 2020

Das Teilnehmerfeld der Superbike-WM 2020

Der wegen der Coronavirus-Pandemie mehrfach aktualisierte Kalender der Superbike-WM 2020 wird weitere Änderungen erfahren. Die europaweiten Lockerungen machen Hoffnungen auf eine ordentliche Saison.

Offiziell wurde das Meeting am ersten Juli-Wochenende in Donington Park noch nicht abgesagt, aber es wird passieren. Wie von SPEEDWEEK.com vor wenigen Tagen berichtet, wird der SBK-Kalender 2020 in enger Abstimmung mit der MotoGP neu geplant. Angedacht ist, dass jeweils eine Woche nach der MotoGP die Superbike-WM auf einer Rennstrecke gastieren wird.

Es könnten auch SBK-Events auf Pisten wie Brünn und Spielberg stattfinden, die bisher nicht im Kalender vorgesehen waren. Auf die teuren Übersee-Events in Argentinien und Katar (Piste wird frisch asphaltiert) wird die Dorna als Promoter beider Weltmeisterschaften dagegen verzichten.

«Auf einigen Rennstrecken werden wir ein oder zwei MotoGP-Rennen fahren und dann eine Runde der Superbike-WM organisieren. Das kriegen wir hin», sagte Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta in einem Video-Interview auf WorldSBK.com. «Es wird auch Rennstrecken geben, auf denen nicht beide Serien stattfinden können. Unsere Priorität ist dennoch, eine Mindestanzahl von SBK-Meetings durchzuführen.»

Der Saisonauftakt der seriennahen Weltmeisterschaft auf Phillip Island im Februar war noch nicht von der Coronavirus-Pandemie betroffen.

«Wir wollen mindestens sechs bis sieben weitere Meetings», stellte der Spanier klar. «Alles hängt natürlich von der Situation ab. Wir analysieren, was der beste Superbike-Kalender ist. Natürlich werden wir alles versuchen. Für uns ist es auch eine Priorität, Rennen der Superbike-WM zu veranstalten.»


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