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Peinlich: Honda-Neuling zermürbte Takumi Takahashi

Von Tim Althof
Lorenzo Gabellini

Lorenzo Gabellini

Das Team MIE Honda rund um Teamchefin Midori Moriwaki trat in Jerez beim zweiten Superbike-WM-Lauf erstmals mit zwei Piloten an. Die vermeintliche Nummer 1 im Team ließ sich von Jungspund Lorenzo Gabellini vorführen.

Neben Alvaro Bautista und Leon Haslam aus dem Honda-Werksteam setzt das Moriwaki-Althea-Team zwei weitere Honda CBR1000RR-R in der Superbike-WM ein. Bereits auf Phillip Island beim Saisonstart fuhr Stammfahrer Takumi Takahashi gnadenlos hinterher. Für die restliche Saison sollte Jordi Torres das Team verstärken, doch der Spanier überließ den Platz in letzter Sekunde dem 20-Jährigen Lorenzo Gabllini.

«Mein erstes Rennen war ohne große Zwischenfälle oder technische Probleme und insgesamt war es eine gute Erfahrung», gab sich der Italiener am vergangenen Wochenende mit seinem Einstand in der Superbike-WM zufrieden. Der Mann aus Rimini verpasste zwar in allen Rennen die Punkteränge, war aber konstant vor dem wesentlich erfahreneren Takahashi.

Der Japaner wusste selbst nicht, wieso der Rückstand zur Spitze teilweise über drei Sekunden betrug, er schenkte sich aber nach dem Jerez-Event selbst Trost: «Wir haben erst zwei Events dieser Saison hinter uns gebracht, ich werde weiterhin mein Bestes geben und versuchen aus den Erfahrungen zu lernen, damit wir uns Rennen für Rennen steigern können.»

Am kommenden Wochenende geht es für das Team nach Portimão zum dritten Wochenende der Superbike-WM 2020. Takahashi sicherte sich vor einem Jahr, als er für den verletzten Leon Camier im Honda-Team einsprang, seinen ersten und einzigen WM-Punkt in der Superbike-WM. «Ich war bereits ein paar Mal in Portimão unterwegs, deshalb ist die Strecke nicht komplett neu für mich, aber es ist sicherlich eine herausfordernde Piste. Wir möchten an der Arbeit aus Jerez anknöpfen. Hoffentlich wird es nicht ganz so warm, dann können wir sicherlich ein konstantes Gefühl für das Bike aufbauen.»

Gabellini, der in den Jahren zuvor schon einzelne Rennen in der Supersport-WM absolvierte, erwartet in Portugal weitere Fortschritte. «Portimão wird, wie jede andere Strecke auf der wir 2020 noch unterwegs sein werden, Neuland für mich sein. Ich konnte mir nur ein paar Videos ansehen. Ich glaube aber, dass es kein großes Problem wird, mich an die Strecke anzupassen. Hoffentlich können wir für unser Motorrad schnell ein gutes Set-up finden und in den Rennen weiter vorne um die Positionen kämpfen», sagte der Honda-Fahrer am Mittwoch.

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