MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Ben Bostroms gut gemeinter Rat: «Bleib du selbst»

Von Kay Hettich
Ben Bostrom wollte sich nicht verstellen

Ben Bostrom wollte sich nicht verstellen

Ben Bostrom war vor allem in den USA ein Star, aber auch in der Superbike-WM überzeugte der heute 46-Jährige mit seinem Können. Der Kalifornier versuchte stets, sich selbst treu zu bleiben.

Ben Bostrom hatte eine vergleichsweise kurze, aber auch erfolgreiche Karriere in der Superbike-WM. Zwischen 1998 und 2005 fuhr er 103 Rennen, die volle Saison bestritt er aber nur zwischen 2000 und 2002 sowie 2005. Der US-Amerikaner erreichte 17 Podestplätze, davon sieben Siege und wurde 2001 auf Ducati WM-Dritter.

Erfolgreicher und länger war seine Karriere in der AMA, die er in der Regel unter den Top-5 beendete. 1998 gewann er die Superbike-Kategorie. 2008 die Supersport-Serie. Selbst in seiner letzten Saison im Jahr 2012 fuhr er noch Podestplätze ein und wurde Gesamtsechster.

Heute widmet sich Bostrom seiner Familie, den Rennsport verfolgt er aus der Ferne. Für die aktuelle Rennfahrer-Generation hat der 46-Jährige aber immer noch Ratschläge parat.

«Ein Rennfahrer muss auf den Titelseiten der bekannten Magazine erscheinen, dann nimmt ihn die Öffentlichkeit als Persönlichkeit wahr. Zum Beispiel ist Valentino Rossi eine allseits bekannte Person und nicht nur ein Rennfahrer», verweist Bostrom auf den MotoGP-Star. «Ich hatte auch eine gewisse Popularität, weil ich in verschiedenen Shows aufgetreten und in Musikmagazinen erschienen bin.»

Bostrom weiß, dass rivalisierende Piloten die Fans begeistern.

«Der Erfolg einer Weltmeisterschaft hängt davon ab, wo die Superstars sind. Die Fans lieben Rivalitäten. In der MotoGP-WM vertragen sich Rossi und Márquez nicht und das zieht die Massen an», meint der Kalifornier. «Wie auch immer, um vom Ärger verschont zu bleiben, muss eine Persönlichkeit immer er oder sie selbst bleiben. In jeder Situation! Jeder, der lügt oder etwas vorspielt, wird früher oder später entlarvt.»

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