MotoGP: Was bleibt von über 300 PS übrig?

Gigi Dall’Igna (Ducati): «Das macht uns keine Angst»

Von Ivo Schützbach
Ducati-Rennchef Gigi Dall’Igna

Ducati-Rennchef Gigi Dall’Igna

Mit der Panigale V4R hat Ducati für die Superbike-WM ein innovatives Motorrad, das Maßstäbe setzt. Im vierten Jahr soll der Titel endlich wieder nach Bologna geholt werden.

Seit 2011 wartet Ducati darauf, in der Superbike-WM zu triumphieren, damals gewann Carlos Checa mit dem Althea-Team. Seither wurden Chaz Davies (dreimal), Alvaro Bautista und Scott Redding Vizeweltmeister, doch zum großen Wurf reichte es nie.

Für die Saison 2019 brachte Ducati die innovative Panigale V4R, mit jeder Menge MotoGP-DNA und Flügelwerk. Als Bautista damals die ersten elf Rennen gewann, dachte jeder an einen lässigen Durchmarsch des Spaniers. Doch während sich Alvaro zahlreiche unerklärliche Fehler leistete, konterte Jonathan Rea, wie es nur ein wahrer Champion kann und holte mit Kawasaki seinen fünften Titel in Folge.

Für 2022 hat Ducati Bautista von Honda zurückgeholt, Michael Rinaldi geht als WM-Fünfter des Vorjahres in seine zweite Saison mit dem Aruba-Team.

«Das Level und der Wettbewerb werden in der Superbike-WM jedes Jahr mehr», sagte Gigi Dall'Igna, General Manager Ducati Corse, anlässlich der Teampräsentation. «Das macht uns keine Angst – im Gegenteil: Es treibt uns an mehr zu geben, genauer zu arbeiten und uns auf jedes Detail zu fokussieren. 2021 war unser Team das einzige, das mit jedem unserer beiden Fahrer mindestens ein Rennen gewann, das bestätigt das Potenzial der Panigale V4R. Um unser wichtigstes Ziel zu erreichen, setzen wir auf die Rückkehr von Alvaro Bautista. Und auf Michael Rinaldis Wunsch, Eindruck zu schinden.»


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