Superbike-WM: Toprak Razgatlioglu sieht schwarz

Friedensstifter Álvaro Bautista: Das sagte er Toprak

Von Kay Hettich
Alvaro Bautista und Toprak Razgatlioglu

Alvaro Bautista und Toprak Razgatlioglu

Die Stürze von Toprak Razgatlioglu und Jonathan Rea nach Kollision im zweiten Lauf der Superbike-WM 2022 in Assen sorgte für Ärger zwischen den Protagonisten. Augenzeuge Álvaro Bautista (Ducati) versuchte, zu vermitteln.

Im Paddock der Superbike-WM gibt es keinen Fahrer mit so viel Erfahrung auf der Rundstrecke wie Álvaro Bautista. Der Spanier fährt seit 22 Jahren in einer Weltmeisterschaft, davor viele Jahre in nationalen Serien. In der laufenden Saison führt der 37-Jährige die Gesamtwertung mit drei Siegen und sechs Podestplätzen an.

Beim Meeting in Assen saß der Ducati-Pilot in der sprichwörtlich ersten Reihe, als es im zweiten Lauf zum Kontakt zwischen Toprak Razgatlioglu (Yamaha) und Jonathan Rea (Kawasaki) kam. Beide Top-Piloten stürzten und ließen keinen Zweifel daran, dass der jeweils andere der Schuldige ist.

Deutlicher als der Kawasaki-Star sprach das der aktuelle Weltmeister aus. «Er schildert seine Sicht der Dinge, ich die Wirklichkeit … wir sind nur gestürzt, weil er einen Fehler machte», betonte Razgatlioglu.

Hinter den Kulissen sprach Laufsieger Álvaro Bautista mit dem Türken und bemühte sich, die Wogen zu glätten.

«Aus meiner Perspektive war der Unfall leicht zu vermeiden. Für dich war es schwerer zu erkennen, weil du nicht sehen konntest, ob er durchzieht oder nicht», sagte der Ducati-Pilot und erklärte auch die Sicht von Rea. «Er war echt schnell und ich denke, er hatte damit gerechnet, dass du das Bike aufrichten wirst. Aber es ging alles so schnell. In der nächsten Kurve hat Lecuona dasselbe mit mir gemacht – wirklich ganz genauso.»

Bautista verhinderte eine Berührung mit dem Honda-Piloten, in dem er sein Bike kurz aufrichtete.

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