BMW: Wer Ergebnisse liefert, bestimmt die Richtung
Die neue BMW M1000RR für die Superbike-WM 2025
Der lange Atem und alle Investitionen haben sich für BMW in der Superbike-WM 2024 ausbezahlt, als Toprak Razgatlioglu beim Saisonfinale in Jerez im ersten Lauf mit einem zweiten Platz den ersten Titelgewinn für den bayerischen Hersteller in trockene Tücher brachte. Ohne Zweifel hatte das Talent und das Können des 28-Jährigen einen großen Anteil am Gewinn der Weltmeisterschaft.
Mit der M1000RR bekam der Türke aber auch das richtige Werkzeug in die Hand. BMW erfüllte dem 18-fachen Saisonsieger im Rahmen des strengen Reglements jeden Wunsch.
«Toprak ist der Fahrer, der für die Ergebnisse sorgt. Es ist also klar, dass wir auf seine Wünsche eingegangen sind», sagte Sportdirektor Marc Bongers im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. Wenn dir ein Fahrer etwas über seine Vorstellung eines anderen Fahrverhaltens erzählt, ist die technische Umsetzung seines Wunsches aber eine andere Aufgabe.»
Wünsche, die mitunter in das limitierte Sondermodell eingeflossen sind. Von der am Dienstagmittag vorgestellten ‹WSBK CHAMPION EDITION 2024› werden nur 54 Stück gebaut. Die M RR kommt mit viel Carbon und sieht dem Weltmeistermotorrad von Toprak Razgatlioglu zum Verwechseln ähnlich – wenn man sich die für die Straßenzulassung erforderlichen Blinker und Spiegel wegdenkt.
Offenkundig wurde die M1000RR im Laufe der Saison auch für die anderen BMW-Piloten immer besser fahrbar, wie die Podestplätze von Michael van der Mark (Jerez/Lauf 2) und Garrett Gerloff (Aragon/Lauf 1) bestätigen.
«Toprak pflegt zwar einen extremen Fahrstil, was das Set-up angeht, unterscheidet es sich aber nicht gar so sehr von den anderen», erklärte Bongers. «Er zog die anderen BMW-Fahrer halt auch mit, was die Fahrweise betrifft. Wenn man in jeder Session sieht, was Toprak anstellt und dass das Motorrad gut funktioniert … mit Michael haben wir sehr hart daran gearbeitet und man konnte sehen, dass sich die Mühe lohnt.»