MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Max Biaggi: Lampenfieber!

Von Kay Hettich
Max Biaggi will auch im TV erfolgreich sein

Max Biaggi will auch im TV erfolgreich sein

In weniger als zwei Wochen beginnt Max Biaggi seine Laufbahn als TV-Experte. Es bleibt abzuwarten, ob er in diesem Metier eine ähnlich erfolgreiche Karriere schafft, wie im Sattel einer Rennmaschine.

In nur 10 Tagen gibt es zumindest für die italienischen TV-Zuschauer ein Wiedersehen mit Max Biaggi, wenn der aktuelle Superbike-Weltmeister als TV-Experte für Italia1 den Saisonauftakt der Superbike-WM kommentieren wird. Dem 41-Jährigen wird allmählich bewusst, worauf er sich eingelassen hat, die Nervosität steigt. «Die Erwartungen in meine Person sind sehr hoch. Das Risiko nicht zu enttäuschen wäre wohl geringer, wenn ich mir wieder einen Helm aufsetzen und das Rennen fahren würde», scherzte Biaggi bei der Präsentation der Mediaset-Crew für 2013.

Für seine neue Tätigkeit hat sich Biaggi viel vorgenommen und möchte die Vorzüge der Superbike-WM hervorheben. «Ich möchte den Zuschauern die Fahrerpersönlichkeiten näherbringen. Sie sind in der Superbike-WM nicht so professionell wie in der MotoGP, dafür aber bunter. Ich will dem Publikum Dinge zeigen, die es noch nie gesehen hat», zählt der sechsfache Weltmeister auf. «Zuerst muss ich mich aber an die Arbeit im TV gewöhnen.»

Die Vorteile seines neuen Berufs machte Biaggi, der über 39 Grad Fieber klagte, aber schon jetzt aus. «Ich muss nur am Samstag und Sonntag arbeiten, meine Verpflichtungen sind viel weniger», grinst der Italiener. «Ausserdem muss ich nicht mehr konsequent auf mein Gewicht achten.»

Hinsichtlich seines Nachfolgers als Weltmeister der Superbike-WM nennt der Römer die üblichen Verdächtigen. «Tom Sykes, Marco Melandri und Carlos Checa, wahrscheinlich gibt es keine Überraschungen», meint Biaggi und hat eine ideale Vorstellung von einem Quotenknaller. «Schön wären zwei Italiener, die um den Titel kämpfen. Seit der Zeit zwischen Rossi, Capirossi und mir gab es das nicht mehr.»

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