MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Haga: Fit für Brünn

Von Jörg Reichert
Armbruch: Noriyuki Haga

Armbruch: Noriyuki Haga

Wegen seiner Verletzungen aus Donington verpasste Noriyuki Haga die offiziellen Testfahrten in Imola. Für Brünn meldet sich der Japaner fit - mit Einschränkungen.

Seit Kyalami, als Noriyuki Haga die Gesamtwertung mit 85 Punkten Vorsprung komfortabel anführte, hat sich die WM-Situation für den Japaner grundlegend geändert. Nicht nur weil Ben Spies (USA/Yamaha) fünf der sechs anschliessenden Superbike-Läufe gewann, auch die souveräne Abgeklärtheit des 34-Jährigen ist dahin. Zu dem auf nur noch 14 Zählern geschmolzenen Polster kommen Hagas Verletzungen, die er sich bei einem Highsider in Donington Ende Juni zugezogen hatte.

Der gebrochene rechte Unterarmbruch wurde direkt nach dem Rennen im Krankenhaus von Derby operativ versorgt. Das dreifach angerissene Schulterblatt wurde nicht behandelt, es soll auf natürlichem Wege verheilen. Es war daher klar, dass Haga die Testfahrten in Imola sausen lassen musste. Obwohl der Ducati-Pilot auch beim 10. Superbike-Meeting am kommenden Wochenende im tschechischen Brünn noch nicht vollständig genesen sein wird, glaubt er an seine Chance.

«Ich zuversichtlich, dass ich die beiden Rennen in Brünn bestreiten, und um möglichst viele Punkte kämpfen kann. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob mein Arm und die Schulter 100% in Ordnung sein werden», räumt der WM-Leader ein, der die letzten vier Wochen vor allem damit beschäftigt war, seine Fitness zu bewahren bzw. wieder herzustellen. «Nach dem Unfall habe ich sehr viel Physiotherapie bekommen. Leider konnte ich den Imola-Test nicht fahren, der wäre sehr hilfreich gewesen. Aber die Gesundheit ging vor. Es war wichtiger, für Brünn fit zu werden.»

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