MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Superbike-WM in Sepang: Die MotoGP als Vorbild

Von Kay Hettich
Rennen unter Palmen – ab Freitag auch für die Superbike-WM

Rennen unter Palmen – ab Freitag auch für die Superbike-WM

Die MotoGP ist seit Jahren Stammgast in Sepang, für die nächsten drei Jahre macht auch die Superbike-WM hier Station – mit demselben Erfolg?

Die Rennstrecke von Sepang in Malaysia zählt zu den beliebtesten Kursen bei Fahrern und Teams im GP-Paddock. Bereits seit 1999, also schon seit 15 Jahren, ist sie fester Bestandteil des MotoGP-Kalenders. Der Vertrag mit WM-Promoter Dorna geht für die MotoGP noch bis mindestens 2016.

Die Begeisterung in Malaysia für den Motorradsport ist enorm. In den letzten zwei Jahren wurde neue Zuschauerrekorde aufgestellt. Die Frage ist nun, wie die Asiaten die noch unbekannte Superbike-WM willkommen heißen.

Am fehlenden Einsatz des Veranstalter wird es nicht scheitern. Die Betreiber vom Sepang International Circuit planen unzählige Events, unter anderem wurde GP-Legende Mick Doohan als Zugpferd eingeflogen. In der Supersport-WM finanziert die Rennstrecke unmittelbar den Einsatz von Wild-Card-Pilot Zaqhwan Zaidi.

Das Layout vom Sepang International Circuit entstammt der Feder des Deutschen Architekturbüros Hermann Tilke. Das 5,5 km lange Asphaltband ist bis zu 22 Meter breit und wird durch zwei jeweils fast einen Kilometer lange Geraden geprägt. Hier ist Motorleistung gefragt und ein stabiles Fahrwerk in den Bremszonen. Im flüssigen Teil der Rennstrecke können die wendigen und agileren Bikes ihre Vorteile ausspielen. Durch die F1 haben sich an verschiedenen Stellen Bodenwellen gebildet, auf die die Fahrwerksspezialisten der Superbike-WM eine Antwort finden müssen.

Eine entscheidende Rolle wird an diesem Wochenende das subtropische Klima im südostasiatischen Staat spielen. Temperaturen über 35°C sind genauso keine Seltenheit wie plötzliche Wetteränderungen mit monsumartigen Regengüssen. Die Luftfeuchtigkeit schwankt zwischen 80% und 100% – die Fitness der Piloten wird hier auf eine besondere harte Prüfung gestellt.

Für Reifenmonopolist Pirelli ist das Meeting in Malaysia eine grosse Unbekannte. Nur wenige Testfahrten wurden hier durchgeführt, zum Beispiel durch das Kawasaki-Werksteam 2011. Wegen der geringen Erfahrung wurden überwiegend bewährte Reifenmischungen nach Sepang transportiert, zusätzlich aber auch ein paar Evolutionen und ein besonders leistungsfähiger Regenreifen.

Obwohl es ein Überseerennen ist, betreibt Pirelli denselben Aufwand wie bei einem Europa-Rennen. Insgesamt wurden 3456 Reifen nach Malysia transportiert, 2079 für die Superbike-WM, 1377 für die Supersport-WM. Zum Vergleich: Beim Meeting in Donington wurden für die Superbikes 2044 mitgebracht.

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