Superbike-WM: Toprak Razgatlioglu sieht schwarz

Josh Brookes (Milwaukee): «Die BMW ist launisch»

Von Gordon Ritchie
Noch hat Josh Brookes keine Freundschaft mit der BMW S1000RR geschlossen

Noch hat Josh Brookes keine Freundschaft mit der BMW S1000RR geschlossen

Nach fünf Meetings der Superbike-WM 2016 ist Josh Brookes ernüchtert. Japanische Motorräder sind unkomplizierter als seine Milwaukee BMW.

Nach den ersten Testfahrten war Josh Brookes voll des Lobes über die BMW S1000RR und stellte sie auf eine Stufe mit der aktuellen Yamaha R1, mit der er 2015 die britische Superbike-Meisterschaft gewann.

Von diesen Aussagen würde sich der Australier nach fünf Meetings der Superbike-WM wohl gerne wieder distanzieren: Nur auf Phillip Island gelang ihm im zweiten Rennen mit dem neunten Platz ein Top-10-Finish. Ansonsten stehen divere Platzierungen zwischen den Positionen 11 und 16 zu Buche.

«Ich habe festgestellt... die japanischen Bikes sind ein wenig anwenderfreundlicher», grübelt Brookes, der zuletzt in Imola nur die Positionen 14 und 13 erreichte. «Mit den Japanern fällt es einem leichter in einem Bereich zu kommen, der ordentlich funktioniert. Und selbst wenn man dieses Fenster nicht trifft, bleiben sie besser kontrollierbar. Die BMW ist da sehr launisch.»

«Selbst wenn man dann im richtigen Fenster ist, ist es schwierig keine Fehler zu machen», ergänzt Brookes. «Selbst wenn man ganz nahe dran ist und man spürt bereits das Potenzial, ist es enorm schwierig, die perfekte Einstellung zu finden, mit der das Bike richtig funktioniert.»

Dass es aber mit der BMW S1000RR funktionieren kann, zeigt vor allem Althea-Pilot Jordi Torres. Der Spanier erreichte bereits drei Top-5 sowie sechs weitere Top-10-Platzierungen und belegt in der Gesamtwertung den sechsten Rang.

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