Superbike-WM: Ducati fährt in eigener Welt

Pedersen zwischen Triumph und Niederlage

Von Tomasz Gaworek
Pedersen (6) fährt im GP zuweilen hinterher

Pedersen (6) fährt im GP zuweilen hinterher

Am Samstagabend lief für Nicki Pedersen nicht alles nach Plan. Fünf Punkte aus fünf Läufen waren das Resultat. Am Sonntag zeigte der Däne wieder Speedway vom Feinsten.

Der Grand Prix von Dänemark im Parken-Stadion in Kopenhagen war für den 33-Jährigen ein Desaster. Vor heimischem Publikum gewann der Däne zwar fast jeden Start, musste dann aber seine Konkurrenz auf Grund von mangelndem Speed, ein bei ihm oft auftretendes Problem, ziehen lassen. Pedersen war nach dem verpatzten Rennen ungewohnt ruhig: «Ich bin natürlich sehr enttäuscht. Ich kämpfe momentan mit meiner Form. Parken sollte eigentlich die Wende bringen, aber das war wohl nichts. Jeder im Team arbeitet hart, damit ich gewinnen kann. Es liegt aber noch viel Arbeit vor uns. Wir werden jetzt noch härter arbeiten und viel testen. Wer glaubt, dass ich jetzt aufgebe, der kennt mich schlecht. Ich werde diese Krise wie andere zuvor meistern.»

Am Sonntag beim Ligamatch für seinen polnischen Club Stal Gorzow zeigte Pedersen, dass er das Fahren nicht verlernt hat und fuhr 14 Punkte aus fünf Läufen. Sein Team gewann mit 49:39 gegen Grünberg. Nach dem Rennen war der dreifache Weltmeister zufrieden: «Nach dem schlechten Abschneiden im GP war es toll, hierher zu kommen und zu sehen, dass ich es noch kann. Es stimmt mich zuversichtlich für die nächsten Rennen, und ich bin sicher, dass ich meine Form wiederfinden werde.»

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