MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Letztes Rennen von René Deddens

Von Rudi Hagen
Deddens hängt den Stahlschuh an den Nagel

Deddens hängt den Stahlschuh an den Nagel

Der eine ist wieder da, der andere geht endgültig. Beide, Ramon Stanek und René Deddens, haben die vielen Zuschauer im neuen Speedwaystadion in Cloppenburg ins Herz geschlossen.

Die jungen Clubfahrer des MSC Cloppenburg, 20 und 18 Jahre alt, sorgten mit rasanten Kurvendrifts, Kopf-an-Kopf-Rennen, sehenswerten Überholvorgängen und den Plätzen 2 und 3 in der B-Gruppe der internationalen Speedway-Spezialisten für Jubel auf den Rängen.

«Nach den Regenfällen der letzten Tage war die Bahn total schwierig zu fahren», ächzte Stanek, «aber im Laufe des Abends wurde der Belag immer besser.»
Wie es mit dem Jeddeloher, der in Cloppenburg eine berufliche Ausbildung absolviert, in punkto Speedway weitergeht, blieb offen. «Ich weiss noch nicht, ob ich weiterfahre. Ich brauche Sponsoren, denn es wird immer schwieriger das Ganze zu finanzieren.»

Ganz sicher ist für [*Person 1027*] ab jetzt Schluss mit Rennen. Der Emsteker, der schon als Siebenjähriger auf seinem Mini-Motorrad in der Schülerklasse von Sieg zu Sieg fuhr, gilt in der Szene als grosses Talent. Aber: Das Brot ist hart im Speedway. In Deutschland gibt es nicht viel zu verdienen und im Ausland, vor allem in Polen und England, ist die Konkurrenz riesengross.

«Ich habe meinen Traumberuf gefunden», erklärte Deddens. «Ich bin bei der Polizei in Vechta tätig und muss zurzeit in Oldenburg zur Schule. Schon in dem aufwändigen Auswahlverfahren hat man mir bedeutet, dass Speedway zu gefährlich sei und mit dem Dienst nicht vereinbar. Da habe ich mich für den Beruf entschieden, da will ich noch viel erreichen.»

Für seinen Club freut sich Deddens: «Toll, was die hier in nur fünf Monaten geleistet haben. Die Bahn war heute allerdings sehr, sehr schwer zu fahren. Innen war es wie auf Eis, aussen wie auf einer Crossbahn. Ich komme aber bestimmt als Zuschauer wieder.»

MSC-Präsident Günther Hegger war ebenfalls mit seinen Schützlingen zufrieden: «Prima Jungs, die beiden.» Und: «Die Veranstaltung war tiptop, so richtig schön. Die Zuschauer waren gut zuwege und das Rennen war fast ausverkauft. So kann’s weitergehen.»

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