Superbike: Ducati dominiert den WM-Auftakt

Gino Rea: Der neue Star?

Von Mike Powers
«Babyface» Gino Rea bei der Sektdusche

«Babyface» Gino Rea bei der Sektdusche

Der junge Brite mauserte sich bereits in seinem Rookie-Jahr zu einem ernstzunehmenden Ricalen und eroberte in Silverstone sein erstes Podium.

Mit dem Ten Kate-Team gewann Gino Rea 2009 den Superstock-600-Cup. Weil die Niederländer ihn aber noch nicht für reif genug für den Wechsel in die Supersport-WM hielten, dockte der 20-Jährige für diese Saison kurzerhand beim Intermoto-Czech-Team an und etablierte sich schneller als erwartet in den Top-5. In Silverstone eroberte der Honda-Pilot sogar sein erstes Podium.

«Vor dem Rennen sagte ich ein Podestplatz wäre ein Traum für mich, und nur ein paar Tage später stand ich neben [*Person Eugene Laverty*] wirklich auf dem Podium und konnte gar nicht mehr aufhören zu grinsen», denkt Rea gerne an sein bisher erfolgreichstes Wochenende der Saison zurück. «Es ist mein erstes Jahr in der WM und niemand hatte mich in den Top-10 oder Top-5 erwartet. Mit ein paar Punkten wären wir schon zufrieden gewesen.»

In der Gesamtwertung hat sich Rea mit 83 WM-Zählern mittlerweile auf den fünften Rang verbessert und hat seinen erfahrenen Teamkollegen Massimo Roccoli (I/52P.) locker im Griff. Der Rookie glaubt auch, dass ihm zu den drei Top-Piloten [*Person Kenan Sofuoglu*] (TUR), Eugene Laverty (IRL) und [*Person Joan Lascorz*] (E) nur noch ein kleiner Schritt fehlt. «Die drei scheinen immer noch etwas im Petto zu haben, aber ich fühle, dass ich zu den Drei aufschliessen kann. Mein Vertrauen wächst», ist Rea überzeugt.

Der Brite hat auch klare Vorstellungen, wie seine Zukunft verlaufen wird. «Nächstes Jahr will ich noch einmal die Supersport-WM fahren, danach aber in die Superbike-WM aufsteigen. Die MotoGP interessiert mich momentan noch nicht so sehr. Ich werde aber beobachten wie sich die Moto2 entwickelt, aber meinen Fokus lege ich auch darauf nicht.»

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