MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Donington: Sam Lowes demütigt Kenan Sofuoglu

Von Kay Hettich
Kenan Sofuoglu (li) und Sam Lowes

Kenan Sofuoglu (li) und Sam Lowes

Seine souveräne Pole-Position münzte der Yamaha-Pilot am Rennsonntag in einen ebenso souveränen Sieg um. Weltmeister Kenan Sofuoglu hatte keine Chance.

Kenan Sofuoglu (TR/Kawasaki) musste spätestens nach dem Meeting in Donington einsehen, dass er es 2013 mit einem aussergewöhnlichen Rivalen zu tun hat. Drei Rennen in Folge (Assen, Monza, Donington) holte Yamaha-Pilot Sam Lowes die Pole-Position und den Sieg, dazu eine weitere Pole-Position und einen zweiten Rang in Australien. Und nicht nur das, Lowes lässt sich auch von der stets martialischen Fahrweise des Türken nicht ins Bockshorn jagen!

Zu einem Zweikampf kam es in Donington aber nicht. Lowes preschte am Start vorne weg, Sofuoglu stecke nach verhaltenem Start in den ersten vier Runden um Getümmel fest. Als er sich wieder auf Platz 2 nach vorne gearbeitet hat, war der Brite bereits enteilt - und brummte dem Weltmeister bis zum Zielstrich weitere sieben Sekunden auf. «Überholen ist in Donington nicht leicht, ich hätte Sam Lowes aber so oder so nicht folgen können. Er war hier einfach zu schnell», sagt der Kawasaki-Pilot anerkennend. «Ich hätte vielleicht vier oder fünf Sekunden verlieren dürfen, aber doch nicht gleich elf! Mit dem zweiten Platz bin ich zufrieden.»

Für Sam Lowes ging es bei seinem Heimrennen um mehr als nur den Sieg. 2012 holte er in Donington seinen ersten Sieg in der Supersport-WM und wollte diesen Erfolg wiederholen. «Ich wollte dieses Rennen um jeden Preis gewinnen», jubelte Lowes. «Mein Team hat mir dabei geholfen. Nach dem Warm-up haben wir ein paar Einstellungen geändert. Ich hatte keine Probleme, das Rennen bis zum Schluss mit einer hohen Pace zu fahren. Jetzt sind wir bereit für den WM-Titel!»

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