MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Tod von Andrea Antonelli: Zanetti konnte nichts sehen

Von Ivo Schützbach
Innerhalb von wenigen Stunden haben Menschen auf der ganzen Welt Anteil am Tod von Supersport-WM-Pilot Andrea Antonelli genommen.

Als der 25-jährige Andrea Antonelli am Sonntagmittag um kurz nach halb 12 Uhr deutscher Zeit in der ersten Runde des Supersport-Rennens auf der Gegengeraden in Moskau von seiner Kawasaki fiel, erinnerten die Szenen mit einer brutalen Vehemenz an den tödlichen Unfall von Craig Jones am 4. August 2008 in Brands Hatch.

Antonelli lag reglos im Gras, jegliche Körperspannung war entwichen. Den Ärzten war sofort klar, dass es sehr schlecht um den Italiener steht. Im Streckenhospital war zu hören, dass ihm nur noch beten hilft. Es hat nicht genügt. Um 12.10 Uhr wurde Andrea Antonelli aus Castiglione del Lago in Italien für tot erklärt, nachdem die Ärzte verzweifelte 45 Minuten mit dem Versuch verbracht hatten, ihn zu retten.

Der Sturz hätte nicht unglücklicher laufen können, Lorenzo Zanetti hatte keine Chance, seinem Landsmann auszuweichen. Er erwischte Antonelli mit dem Vorderrad seiner Honda am Hals, dieser erlitt einen Schädelbasisbruch, Zanetti brach sich den rechten Daumen und verletzte sich an Bändern im Knie. Viel schlimmer als die körperlichen Qualen sind die seelischen, die er jetzt ertragen muss. Obwohl sich Zanetti keinerlei Vorwürfe zu machen hat.

Die Rennstrecke stand unter Wasser, die Gischt sprühte wie in einer Waschanlage. «Ich konnte gar nichts sehen», hielt der erschütterte Zanetti fest.

Nun werden erneut Diskussionen entbrennen, bei welchen Bedingungen ein Rennen noch gestartet werden darf.

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