Formel 1: Weder Norris noch Verstappen Favorit

Portimao: Laverty siegt, Crutchlow ist Weltmeister

Von Jörg Reichert
Cal Crutchlow

Cal Crutchlow

Mehr als zu siegen konnte Eugene Laverty beim Saisonfinale in Portimao nicht tun, aber ein vierter Rang reichte Cal Crutchlow zum Gewinn der Meisterschaft.

Im letzten Rennen der Supersport-WM ging es zwischen Yamaha-Pilot [*Person Cal Crutchlow*] und Honda-Ass [*Person Eugene Laverty*] um den WM-Titel. Während Crutchlow mit komfortablen 19 Punkten Vorsprung auf  Laverty in Portimao anreiste, machte der mit einer souveränen Pole-Position deutlich, dass er den Kampf um die Weltmeisterschaft noch längst nicht abgehakt hatte. Wie man kurz zuvor im Rennen der Superbike-WM gesehen hat (Sturz von Noriyuki Haga), kann auch einem souveränen WM-Leader ein Missgeschick widerfahren. Für Spannung war also gesorgt.

Und Laverty sorgte gleich beim Start für klare Verhältnis und legte ein furioses Tempo vor. Aus der ersten Runde kam der Nordire bereits mit 1,3 sec. Vorsprung auf den Zweitplatzierten Kenan Sofuoglu (TUR/Honda)und Joan Lascorz (E/Kawasaki). Die Taktik von Crutchlow wurde dagegen schnell offensichtlich: Kein übertriebenes Risiko eingehen und ein kontrolliertes Rennen fahren, er durfte nur nicht schlechter als auf Platz 10 das Rennen beenden.

Bei Rennmitte hatte sich Laverty bereits um 3,5 sec. auf und davon gemacht. Sofuoglu hatte als Zweiter wiederum 4 sec. Luft auf Garry McCoy (AUS/Triumph). Cal Crutchlow folgte dem Triumph-Pilot wie ein Schatten. Pirro, Aitchison, Veneman, Foret und Davies komplettieren die Top-10. Andrew Pitt führte als 11. eine schöne Kampfgruppe an, die bis Platz 15 reichte.

An der Spitze tat sich bis zur karierten Flagge wenig. Eugene Laverty fuhr einem ungefährdeten Sieg entgegen, genau so wie Sofuoglu einen sicheren zweiten Platz für Ten-Kate sammelte. Wie schon in Donington holte McCoy den dritten Rang. Cal Crtuchlow liess sich nach einem unspektakulären Rennen auf Platz 4 als neuer Weltmeister feiern.
 
In die Punkteränge kamen weiterhin (ab Platz 5): Aitchison (AUS/Honda), Michele Pirro (I/Yamaha), Chaz Davies (GB/Triumph), Fabian Foret (F/Yamaha), Barry Veneman (NL/Honda), Miquel Praia (POR/Honda), Andrew Pitt (AUS/Honda), Martin Cardenas (COL/Honda), Katsuaki Fujiwara (J/Kawasaki), Michael Laverty (IRL/Honda) und Kavin Coghlan (AUS/Yamaha).

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