MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Dominique Thury wechselt in die USA

Von Thoralf Abgarjan
Dominique Thury wechselt in die USA

Dominique Thury wechselt in die USA

Der deutsche Supercross-Spezialist Dominique Thury wechselt in die USA, um dort Rennen zu fahren. Er brach seine Zelte in Deutschland ab und flog bereits in die USA, um sich vor Ort auf die SX-Saison vorzubereiten.

Nach der Absage der deutschen Supercrossmeisterschaft sah SX-Spezialist Dominique Thury für sich keine Perspektive mehr. Die COVID-19-Pandemie ist längst nicht überstanden, an Supercrossrennen in Deutschland und Europa ist derzeit nicht zu denken. Gleichzeitig läuft Thury mit inzwischen 27 Jahren auch die Zeit davon. «Ich fühle mich jetzt reif genug, diesen Schritt zu wagen», erklärt er.

«Es ist extrem schwierig, sich auf eine Saison vorzubereiten, die keine ist», erklärt er in seinem letzten Vlog. Der Sachse traf für sich die Entscheidung, in die USA zu wechseln, um dort sein Glück zu versuchen, beantragte ein Visum für Sportler und hat jetzt die Möglichkeit, für die Dauer von bis zu 5 Jahren in den USA zu bleiben.

Thury kündigte seine Wohnung, verkaufte all sein Hab und Gut, verabschiedete sich von Familie und Freunden und flog mit zwei Koffern und seinem Hund über den Atlantik. Welches Ziel er genau ansteuert und wer in Amerika seine Partner werden, ließ der Sachse vorerst offen. Klar scheint zu sein, dass sich Thury in der US-Supercrossmeisterschaft oder der Arenacrossmeisterschaft versuchen will.

In seinem Vlog gibt Thury Einblicke in die Zeit des Aufbruchs und des Abschieds von Freunden und Familie. Selbst seine Urgroßmutter gibt ihm im Alter von 93 Jahren Mut für diesen großen Schritt.

Ein Abschied für den Rest des Lebens, wie es Ken Roczen für sich entschieden hat, soll es aber für Thury nicht werden. «Wir sehen uns wieder, wenn es in Deutschland wieder Supercrossrennen gibt.» Bis dahin werden wir den Glücksritter in der Ferne verfolgen und wünschen von dieser Stelle aus viel Glück und Erfolg!

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