MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Austin Forkner vor Comeback: «Crash beinahe tödlich»

Von Thoralf Abgarjan
Nach seinem brutalen Crash in Arlington 2024 war die Saison für Austin Forkner beendet. Scans zeigten schwere Hirnverletzungen, die eine Operation erforderten. 2025 wird Forkner als Triumph-Werksfahrer starten.

Der brutale Crash von Austin Forkner beim 2. Lauf der Ostküstenmeisterschaften in Arlington 2024 hätte beinahe sein Karriereende bedeutet. Zwei Minuten vor Rennende übersprang Forkner vor Haiden Deegan in Führung liegend eine On-Off-Kombination, erhielt am Landehügel einen Kicker auf sein Hinterrad und flog rücklings von seinem Bike neben die Strecke auf den harten Untergrund der Halle. Forkner blieb benommen liegen, musste ins Krankenhaus transportiert werden und fiel für den Rest der Saison aus.

Nach Wirbel- und Kopfverletzungen blieb lange offen, ob der hoch talentierte aber glücklose Forkner seine Karriere fortsetzen kann oder nicht. Die Geschichte ging zum Glück gut aus, Forkner wurde operiert und erhielt einen Vertrag als Triumph-Werksfahrer. Beim Pressetag zum Auftakt der US-Supercross-Saison am kommenden Wochenende in Anaheim (Kalifornien) erklärte er, dass ihm dieser Crash beinahe das Leben gekostet hätte.

«Nach dem Crash wurde mein Kopf gescannt. Dabei wurde eine AVM (arteriovenöse Malformation) festgestellt, eine Missbildung der Blutgefässe, die eventuell sogar von älteren Verletzungen aus dem Jahre 2017 stammen könnten. Im günstigsten Falle kann das eine Hirnblutung auslösen. Ich hätte aber auch erblinden können und im schlimmsten Fall wäre ich daran gestorben. Es war kurz davor, dass so etwas passierte.»

Deshalb musste sich Forkner einer Kopf-Operation unterziehen: «Das war wahrscheinlich die schwerste OP meines Lebens», erinnerte er sich. «Ich war ein paar Tage im Krankenhaus, konnte aber danach monatelang nichts tun, weil die Ärzte nicht wollten, dass ich meine Herzfrequenz erhöhe. Ich muss dankbar sein, dass ich immer noch hier bin und sogar wieder fahren kann.»

Forkner wird in der Westküstenmeisterschaft antreten, in der auch Haiden Deegan, Levi Kitchen, Cameron McAdoo und Jo Shimoda starten und die allesamt Rennen gewinnen können.

Sein Wechsel zu Triumph ist der bisher erste Markenwechsel für Forkner, der seit dem Beginn seiner Karriere auf Kawasaki unterwegs war. An das neue Motorrad hat er sich nach eigenen Angaben schnell gewöhnt: «Ich komme mit dem Bike gut aus dem Gate heraus und das Motorrad ist insgesamt sehr wendig.»

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