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Korsika: Frühes Ende für Loeb, Ogier führt

Von Toni Hoffmann
Der zweite Comeback-Auftritt von Sébastien Loeb in der Rallye-Weltmeisterschaft endete auf Korsika bereits auf der zweiten Entscheidung in einem Graben, Namensvetter Sébastien Ogier führt.

Der zweite Einsatz des neunfachen Rekordchampions Sébastien Loeb bei seinem nur drei Starts umfassenden Kurzprogramm in der Rallye-Weltmeisterschaft war kurz. Nachdem der 78-fache Rekordsieger auf der ersten Asphaltprüfung nach einer dreijährigen WM-Abstinenz mit der zweitbesten Zeit hinter Sébastien Ogier (Ford Fiesta) gezeigt hat, dass mit ihm zu rechnen ist, war sein erster Korsika-Start nach zehn Jahren auf der zweiten Prüfung schon nach 400 Meter vorbei. Er verschätzte sich wegen der noch kalten Reifen beim Bremsen und landete in einer lang gezogenen Linkskurve mit seinem Citroën C3 WRC in einem Graben. Trotz der massiven Hilfe der schnell herbeigeeilten Zuschauer konnte der C3 nicht zurück auf die Piste gebracht werden.

Bei seinem Titelnachfolger Sébastien Ogier hingegen läuft es beim Heimspiel auf der französischen Mittelmeerinsel alles nach Plan. Der Tabellenführer setzte im Ford Fiesta WRC auf den ersten der zwölf Asphaltprüfungen zweimal die Bestmarke und lag zur Mitte der ersten Etappe 21,1 Sekunden vor Kris Meeke im Citroën C3 WRC und 24,4 Sekunden vor dem Vorjahressieger Thierry Neuville.

«Diese Prüfung war nicht einfach. Ich konzentrierte mich darauf, keinen Fehler zu machen. Es hat aber alles gepasst», sagte der fünffache Weltmeister und Titelverteidiger Ogier.

Durch das Pech seines Teamkollegen Loeb rückte Meeke auf den Ehrenrang vor. «Eigentlich ganz gut, aber ich hatte Probleme mit dem Intercom, das mich ganz schön nervte», führte Meeke an. Dennoch markierte er auf der 13,55 km langen Prüfung die zweitschnellste Zeit.

Neuville stieg vom fünften auf den dritten Platz auf: «Ich bin gar nicht zufrieden. Das Auto funktioniert nicht so, wie es sollte», gab der Tabellenzweite Neuville zu verstehen.

Nur 1,7 Sekunden hinter ihm rangierte Ott Tänak im besten Toyota Yaris WRC auf dem vierten Platz, 12,6 Sekunden vor Elfyn Evans im zweiten Ford Fiesta.

Rallye Korsika / Frankreich – nach 2 von 12 Prüfungen:

Platz

Team/Auto

Zeit/Diff.

1.

Ogier/Ingrassia (F), Ford

39:53,7

2.

Meeke/Nagle (GB/IRL), Citroën

+ 21,1

3.

Neuville/Gilsoul (B), Hyundai

+ 23,4

4.

Tänak/Järveoja (EE), Toyota

+ 25,1

5.

Evans/Mills (GB), Ford

+ 37,7

6.

Sordo/Del Barrios (E), Hyundai

+ 42,0

7.

Lappi/Ferm (FIN), Toyota

+ 45,2

8.

Latvala/Anttila (FIN), Toyota

+ 53,0

9.

Mikkelsen/Jaeger (N), Hyundai

+ 53,2

10.

Bouffier/Panseri (F), Ford

+ 54,4

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