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24h Le Mans: Toyota geht mit Doppelführung in Nacht

Von Oliver Müller
Führt die 24h Le Mans an: Der Toyota TS050 Hybrid von Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López

Führt die 24h Le Mans an: Der Toyota TS050 Hybrid von Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López

Bei den 24 Stunden von Le Mans bestimmt Toyota das Geschehen an der Spitze des Feldes. Rebellion bislang chancenlos. Aston Martin und Ferrari an der GTE-Spitze. Das ist der nächste Zwischenstand.

Bei den 24 Stunden von Le Mans ist seit geraumer Zeit die Nacht angebrochen. Noch immer liegen die beiden favorisierten Toyota TS050 Hybrid an der Spitze des 59 Wagen starken Feldes. Derzeit führt der Bolide rund um Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López.

Dieser Toyota hatte bereits die Pole-Position inne und wirkt nach der bislang absolvierten Renndistanz auch immer ein wenig stärker als die Teamkollegen Sébastien Buemi, Brendon Hartley und Kazuki Nakajima. Diese hatten zwar ab und zu kurzzeitig auch mal die Führung in Besitz, jedoch im Rennen auch immer etwas mehr Trouble. Einmal hatte Hartley Pech bei einer sogenannten 'Slow Zone' und verlor dadurch ein wenig Zeit. Ein anderes Mal dauerte ein Boxenstopp länger, da die Bremsbelüftung von aufgefangenem Unrat befreit werden musste. Dennoch sind beide Toyota weiterhin noch im Kampf um den Sieg bei der diesjährigen 88. Ausgabe der 24h Le Mans.

Auch noch mit Kontakt zur Spitze (aber mit schon mit Rundenrückstand) fahren die beiden Rebellion R13 von Gustavo Menezes, Norman Nato und Bruno Senna sowie Nathanaël Berthon, Louis Delétraz und Romain Dumas auf den Plätzen drei und vier. Der ENSO CLM vom ByKolles Racing Team hatte Probleme mit der Lichtmaschine und verlor dadurch zwölf Runden auf die Toyota. Das Fahrzeug von Tom Dillmann, Bruno Spengler und Oliver Webb ist aber immer noch im Rennen.

In der GTE-Pro-Kategorie kristallisiert sich derweil immer mehr ein Zweikampf zwischen Aston Martin und Ferrari um den Klassensieg heraus. Immer wieder wechselt der Lead. Aktuell ist der Aston Martin Vantage AMR von Alex Lynn, Maxime Martin und Harry Tincknell vorne.

Drama gab es dagegen schon bei Porsche: Der 911 RSR von Michael Christensen, Kévin Estre und Laurens Vanthoor verlor wegen eines Defekts an der Servolenkung zwölf Runden und ist somit raus aus der Entscheidung.

In der LMP2-Klasse liegt der Aurus 01 von G-Drive Racing (Roman Rusinov, Jean-Éric Vergne und Mikkel Jensen) an der Spitze. Lange hatte hier jedoch auch der Oreca 07 von Jackie Chan DC Racing (Gabriel Aubry, Will Stevens und Ho-Pin Tung) das Geschehen bestimmt. In der GTE-Am-Kategorie führt der Ferrari 488 GTE Evo von Iron Lynx (Matteo Cressoni, Rino Mastronardi und Andrea Piccini).

Stand nach gut 7,5 Rennstunden

LMP1
Toyota #7 (Conway/Kobayashi/López)
Toyota #8 (Buemi/Hartley/Nakajima)
Rebellion #1 (Menezes/Nato/Senna)
Rebellion #3 (Berthon/Delétraz/Dumas)
ENSO CLM #4 (Dillmann/Spengler/Webb)

GTE Pro
Aston Martin #97 (Lynn/Martin/Tincknell)
Ferrari #51 (Calado/Pier Guidi/Serra)
Ferrari #71 (Molina/Rigon/Bird)
Aston Martin #95 (Sørensen/Thiim/Westbrook)
Ferrari #82 (Bourdais/Pla/Gounon)
Ferrari #63 (MacNeil/Segal/Vilander)
Porsche #91 (Bruni/Lietz/Makowiecki)
Porsche #92 (Christensen/Estre/Vanthoor)

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