MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Romano Fenati: Zu viel Druck? Materialproblem?

Von Oliver Feldtweg
Romano Fenati auf der San-Carlo-Honda

Romano Fenati auf der San-Carlo-Honda

Romano Fenati im Frühjahr 2012 der grosse Überflieger. Beim Jerez-Test gab es eine Bruchlandung: Platz 18.

Das San Carlo Team Italia erlebte beim letzten IRTA-Test der Moto3-Klasse in Jerez einen gewaltigen Reinfall. Der letztjährige Jerez-GP-Sieger Romano Fenati, der damals als GP-Neuling vorübergehend sogar als Titelanwärter gehandelt wurde, kam in Jerez über den 18. Rang nicht hinaus.

Doch während Luis Salom am Donnerstag eine Bestzeit von 1:46.374 min vorlegte, kam Fenati mit seiner FTR-Honda über 1:48,214 min nicht hinaus. Das ergibt einen Rückstand von 1,840 Sekunden für jenen 17-jährigen Ausnahmekönner, der als völlig unbeschriebenes Blatt 2012 mit einem zweiten Platz in Katar und einem Sieg in Jerez in die Saison gestartet war.

Fenati kümmerte sich um das Fein-Tuning seiner Maschine, Honda hatte frische Motorenteile geliefert.

Der Rückstand macht dem Italiener Kopfzerbrechen. «Ich kann mit diesem Resultat nicht zufrieden sein», erklärte er. «Vielleicht haben wir zu viel ausprobiert, was sich nicht bewährt hat. Wir haben noch einige Arbeit vor uns. Aber das Gefühl mit dem Team ist ausgezeichnet. Ich bin überzeugt, dass wir uns steigern werden.»

Im Team heisst es, Fenati werde durch zwei Probleme eingebremst: Erstens ist die FTR-Honda den KTM unterlegen, zweitens mache er sich zu viel Druck, denn Italien erwartet von ihm, dass er um den Titel kämpft.

Teamkollege Francesco Bagnaia stürzte in der Zielkurve und erlitt eine Radiusfraktur im linken Handgelenk. Er bekam einen Gips, fällt für Katar aus und will in Austin/Texas am 21. April wieder antreten.

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